Kategorie-Archive: verleihung

Top-Expertengremium ehrt vier herausragend innovative Unternehmen

Dieselmedaillenverleihung2016_Pressebild

München, 08.04.2016 – Die Gewinner der Dieselmedaillenverleihung 2016 stehen fest. Herrenknecht, Carus, Gründerszene und Bits & Pretzels wurden mit Deutschlands ältestem Innovationspreis ausgezeichnet.

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien wurden am Freitag, den 8. April im Deutschen Museum München bedeutende Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen der deutschen Innovationsszene ausgezeichnet. Aus insgesamt zehn Nominierungen wählte das Dieselkuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille – Innovation und ihre Förderung prämieren – in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des Trägervereins der Dieselmedaille, „Deutsches Institut für Erfindungswesen“, verlieh Professor Wurzer die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ wurde die Dieselmedaille an die Münchener Gründerkonferenz „Bits & Pretzels“ vergeben. Die Organisatoren Dr. Bernd Storm van’s Gravesande, Andreas Bruckschlögl und Felix Haas konnten sich in der Juryabstimmung gegen den Crowfunding-Service Kickstarter durchsetzen. Die Dieselmedaille für die beste Medienkommunikation erhielt das in Berlin ansässige Online-Magazin „Gründerszene“, das sich in einer knappen Entscheidung vor dem führenden Print- und Online-Medium der Digitalwirtschaft „t3n – digital pioneers“ die Auszeichnung sichern konnte. Noch vor den technischen Sonnenschutzlösungen des europäischen Marktführers „Warema SE“ und den dezentralen Umwelt- und Verwertungslösungen der Pyreg GmbH hat sich das Expertengremium bei der Vergabe in der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ für das Marburger Unternehmen Carus GmbH & Co. KG, Betreiber der ersten vollautomatisierten und ressourcenschonenden Produktionslinie für LED-Lampen, entschieden. In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entschied sich das Dieselkuratorium für den Technologie- und Weltmarktführer für maschinelle Tunnelvortriebstechnik, die Herrenknecht AG aus Schwanau. Weitere Nominierte in dieser Kategorie waren die 1935 gegründete Alfred Kärcher GmbH & Co KG, globaler Anbieter für Reinigungsgeräte und -systeme sowie das seit 125 Jahren bestehende Unternehmen Pfeiffer Vacuum Technology AG, führender Anbieter von Vakuumlösungen aller Art.

Seit dem Jahr 1953 wird die Dieselmedaille, Deutschlands ältester Innovationspreis, für wirtschaftlich erfolgreiche, unternehmerische Innovationsleistungen verliehen. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat zur diesjährigen Dieselmedaillenverleihung die Vergabeordnung an die Gegebenheiten des modernen, dynamischen Technik- und Innovationsgeschehens angepasst. „Unser Ziel war es, das Gremium zur Vergabe der Dieselmedaille – das Dieselkuratorium – mit ausgewiesenen Branchen- und Technologieexperten aus der Industrie zu besetzen“, so Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorsitzender des Dieselkuratoriums. Das Dieselkuratorium repräsentiert nun bei der Wahl der Dieselmedaillenträger die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland. Es handelt sich dabei um über dreißig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die für rund eine halbe Million Arbeitsplätze und rund 100 Milliarden Euro Umsatz verantwortlich sind.

Europas ältester Innovationspreis: Ganz im Zeichen des Mittelstands

München, 28.11.2014 – Meiller Kipper, Schüco, Fraunhofer Zukunftsstiftung, sowie WirtschaftsKurier mit Dieselmedaille 2014 ausgezeichnetAPI_Dieselmedaille2014_2

v.l.n.r. Andreas Engelhardt (Schüco), Franz Xaver Meiller (Meiller Kipper), Christiane Götz-Weimer, Dr. Wolfram Weimer (WirtschaftsKurier), Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl, Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser (Fraunhofer Gesellschaft).
 

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien ehrte das Deutsche Institut für Erfindungswesen heute in München bedeutende Institutionen der deutschen Innovationsszene mit der Dieselmedaille.

Eingeleitet wurde die diesjährige Verleihung der Dieselmedaillen mit den Begrüßungsreden von Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW). „Es gibt wohl keinen besseren Ort, um einen Innovationspreis zu verleihen“, so Heckl über den Veranstaltungsort – den Ehrensaal des Deutschen Museums. Anschließend stellte Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorsitzender des Dieselmedaillenkuratoriums, die diesjährigen Nominierten und Gewinner vor.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ überzeugte die Fraunhofer Zukunftsstiftung. Die im Jahr 2008 gegründete Stiftung fördert Eigenforschungsvorhaben der Fraunhofer-Gesellschaft mit Lizenzerträgen der mp3-Technologie in Millionenhöhe. Den Preis nahmen Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl und Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser entgegen. Nach der Laudatio von Dr. Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident a.D., wurde Dr. Wolfram Weimer mit der Dieselmedaille in der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ für die innovationsaffine Traditionszeitung „WirtschaftsKurier“ geehrt. Der WirtschaftsKurier stellte in den vergangenen zwei Jahren seine Fähigkeit zu Neuerung und Anpassung im hart umkämpften Medienmarkt erneut unter Beweis, indem er sich zu einer multimedialen Medienplattform weiterentwickelt hat.

Zwischenzeitlich lockerte Martin Großmann mit seinem Kabarett-Beitrag aus seinem Programm „Des Wahnsinns fette Beute“ das Publikum auf. Im Anschluss wurde die Dieselmedaille für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ an die Schüco International KG unter dem Vorsitz von Andreas Engelhardt verliehen. Als Technologieführer für die gesamte Gebäudehülle steht das mittelständische Unternehmen für kontinuierliche Innovation und schont mit nachhaltigen Produkten die natürlichen Ressourcen. Zu guter Letzt durfte Dipl. Kfm. Franz Xaver Meiller als Vorsitzender der F.X. Meiller GmbH & Co KG die Dieselmedaille in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entgegen nehmen. Das internationale Familienunternehmen und Hersteller der Meiller-Kipper in 6. Generation überzeugte durch seine kontinuierliche und beständig erfolgreiche Umsetzung von Innovationen mit direktem Kundennutzen.

Fortan dürfen sich auch die Gewinner der Dieselmedaillen 2014 in die lange Liste prominenter Preisträger der letzten 61 Jahre einreihen.


Über die Dieselmedaille

Die Auszeichnung wurde im Jahr 1952 auf Initiative von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels ins Leben gerufen und ist somit Europas ältester und traditionsreichster Innovationspreis. Die Dieselmedaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (DIE e.V.) verliehen. Eines der Ziele des DIE e.V. ist, die Leistungen von Erfindern und Unternehmern in der Öffentlichkeit angemessen zu würdigen und ihre Arbeit konsequent zu unterstützen. Der Preis hat Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rückt das Thema Innovation in den Fokus des öffentlichen Interesses. Die über 400 Preisträger der letzten Jahrzehnte spiegeln die enorme Innovationskraft Deutschlands wider und geben ein Beispiel für zukunftsweisendes wirtschaftliches Handeln: von berühmten Preisträgern aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Artur Fischer, Carl Friedrich Benz, Wernher von Braun und Gottlob Bauknecht, über Nobelpreisträger wie Herrmann Staudinger und Ernst Ruska, bis hin zu erfolgreichen Visionären der Gegenwart wie Karl Schlecht, Hans Peter Stihl oder die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus E. Tschira. Dem Vorstand des DIE e.V. gehören an: Dr. Heiner Pollert (Erster Vorsitzender), Prof. Dr. Alexander Wurzer (Vorsitzender des Diesel-Kuratoriums) und Manfred Spaltenberger.

Dieselmedaillenverleihung 2013

München, 29. November 2013 – Dr. Christof Bosch (Bosch-Gruppe), Dr. Jörg Mittelsten Scheid (Vorwerk), Wissen vor acht (ARD) und Stiftung Jugend forscht wurden heute vom Deutschen Institut für Erfindungswesen mit der Dieselmedaille 2013 ausgezeichnet.

API_DIESELMEDAILLE00317

(v.l.n.r.) Jörg Mittelsten Scheid (Vorwerk),  Dr. Sven Baszio (Stiftung Jugend forscht), Vince Ebert (Wissen vor acht) Anja Reschke (Wissen vor acht),  Dr. Christof Bosch (Bosch-Gruppe)

 

Im Beisein von über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE) am Freitag im Ehrensaal des Deutschen Museums in München  die Träger der Dieselmedaille 2013 bekannt gegeben. Aus insgesamt 16 Nominierungen wählte das Diesel-Kuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille  in besonderer Weise verkörpern. Die diesjährigen Gewinner stehen damit in einer Reihe mit den mehr als 400 Dieselmedaillen-Trägern, die mit dem ältesten Innovationspreis Deutschlands seit 1952 ausgezeichnet wurden. Zu den renommierten Preisträgern der letzten Jahrzehnte gehören Erfinder, Innovatoren und Förderer der deutschen Innovationslandschaft wie Carl Friedrich Benz, Ferdinand Zeppelin, Roland Faber-Castell, Claudius Dornier, Gottlob Bauknecht, Walter Storz, Ludwig Bölkow, die Nobelpreisträger Hermann Staudinger und Ernst Ruska und in jüngster Zeit Fritz Sennheiser, Anton Kathrein, Friedhelm Loh, Hans Peter Stihl und die SAP-Gründer Dietmar Hopp und Hasso Plattner.

 

Nach den Begrüßungsreden durch Dr. Klaus Freymann, stellvertretender Generaldirektor des Deutschen Museums sowie Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, das in diesem Jahr erstmals die Schirmherrschaft übernommen hat, wurden die Gewinner gewürdigt.

Gewinner in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ ist in diesem Jahr Dr. Christof Bosch, Sprecher der Familie Bosch. Ausgezeichnet wurden herausragende Technologieführerschaft, Innovationskraft und Erfindergeist in den vielfältigen Bereichen der Robert Bosch GmbH.  Die Laudatio zu dieser Technologie-Erfolgsgeschichte hielt Dr.-Ing. Herbert Diess, Vorstand Entwicklung bei der BMW AG.

In der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ überzeugte die Vorwerk & Co. KG unter Ehrenvorsitz von Dr. Jörg Mittelsten Scheid. In der 130-jährigen Firmengeschichte des Familienunternehmens Vorwerk hat Dr. Jörg Mittelsten Scheid rund 40 Jahre als persönlich haftender Gesellschafter der Vorwerk Gruppe maßgeblich zu der Entwicklung und Beibehaltung der Unternehmensgrundsätze beigetragen. Vorwerk steht für Nachhaltigkeit in zwei besonders wichtigen unternehmerischen Dimensionen: der kontinuierlichen Innovationsleistung in mittelständischen Strukturen und der konsequenten Umsetzung der Innovationen für die Kunden. Laudator Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung/German Design Council in Frankfurt am Main und studierter Industriedesigner, würdigte die Erfolgsgeschichte der Vorwerk & Co. KG.

Die Dieselmedaille für die  „Beste Innovationsförderung“ wurde an die Stiftung Jugend forscht e.V. vergeben. Jugend forscht leistet seit fast 50 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung und Ausschöpfung der Begabungspotenziale in Deutschland. Die bundesweit jährlich mehr als 100 Wettbewerbe sensibilisieren die Gesellschaft für das Thema Nachwuchsförderung. Den Preis nahm Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V., entgegen. Die Laudatio wurde gehalten von Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Sprecher des Vorstands der MAN SE. Die MAN Gruppe ist Hauptsponsor der Dieselmedaillenverleihung 2013.

In der vierten Kategorie „Beste Medienkommunikation“ setzte sich das TV-Kurzformat „Wissen vor acht“ des Vorabendprogramms der ARD durch. Ranga Yogeshwar moderierte 185 Folgen bis 2011 in einem eigenständigen Setdesign in der alten Maschinenhalle des Gründer- und Technologiezentrums in Solingen.  Die Sendung wird seit dem von der WDR mediagroup in Köln weiter betreut, ausgebaut und in alle medialen Kanäle vermarktet. Dr. Eckart von Hirschhausen würdigte in seiner Laudatio unter anderem den hohen qualitativen Anspruch des öffentlich-rechtlichen Sendeformats.

DIE- Vorstand Dr. Heiner Pollert betonte in seiner Begrüßungsrede die ständig wachsende Bedeutung einer kontinuierlichen Förderung der Innovationskultur: „60 Jahre Dieselmedaille – das heißt 60 Jahre konsequente Förderung von Erfindung und Innovation in  Deutschland. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die begehrte Auszeichnung an über 400 Preisträger verliehen,  an zahlreiche Gründerväter und Protagonisten des deutschen Wirtschaftswunders und Persönlichkeiten, die mit der Verwirklichung ihrer Ideen die Weichen für die international bewunderte Wirtschafts- und Innovationskraft Deutschlands gestellt haben. Als ältester Innovationspreis Deutschlands stehen wir auch weiterhin in der Verantwortung, die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, dass wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand in unserem Land zunehmend von der Fähigkeit abhängen, vorhandenes Wissen schnell in innovative, gewinnbringende Konzepte und Produkte umzusetzen.“

Die Unterstützer der Dieselmedaille 2013 sind die MAN Gruppe (Hauptsponsor), Rittal und MultiLing. Schirmherr ist das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Langjähriger Kooperationspartner ist der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW).

Die gesamte Veranstaltung zum Nachverfolgen

Begrüßungen

 

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Beste Innovationsförderung

 

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Beste Medienkommunikation

 

Kabarett von und mit „Vince Ebert“

 

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Nachhatligste Innovationsleistung 

 

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Erfolgreichste Innovationsleistung

Bildergalerie

Dieselmedaillenverleihung 2012

Dieselmedaille 2012 würdigt herausragende Leistungen der deutschen Innovationslandschaft

München, 30. November 2012 – Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat heute im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München die vier Träger der Dieselmedaille 2012 bekannt gegeben. Zusätzlich wurde auch Preis der Innovationsstiftung U. Sauer (ISUS) für herausragende wissenschaftliche Leistungen verliehen.

Im Beisein von rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE) am Freitag die Träger der Dieselmedaille 2012 bekannt gegeben. Aus insgesamt 16 Nominierungen wählte das Diesel-Kuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille – Innovation und ihre Förderung prämieren – in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des DIE, verlieh Professor Wurzer die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

Gewinner in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ ist in diesem Jahr Hans Peter Stihl,  Ehrenvorsitzender des Beirats und Aufsichtsrats der STIHL Gruppe in Waiblingen. Seit 1926 steht STIHL für innovative Motorsägen-Technik und ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen mit über 12.000 Mitarbeitern und einem jährlichen Umsatz von 2,6 Mrd. Euro (2011). Im Licht der Öffentlichkeit steht das Unternehmen mit handgetragenen Motorgeräten, zuletzt mit dem neuen Trennschleifer STIHL TS 500i. Neben einem elektronisch geregelten Vergaser ist eine absolute Branchenneuheit die erste Benzineinspritzung für handgetragene Hochleistungsmotoren. Die Laudatio zu dieser Technologie-Erfolgsgeschichte hielt Dr. h.c. Erwin Teufel, ehemaliger Ministerpräsident Baden- Württembergs.

In der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ überzeugte die Dortmunder WILO SE unter Ehrenvorsitz von Dr. Jochen Opländer. WILO ist einer der führenden Hersteller von Pumpen und Pumpensystemen für die Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik sowie für die Wasserver- und Abwasserentsorgung und gehört heute zu den Weltmarktführern auf dem Gebiet der Hightech-Pumpen. So ist das dezentrale Pumpensystem „Wilo-Geniax“ mit mehreren Miniaturpumpen an den Heizflächen bzw. Heizkreisen eine effiziente Alternative zum klassischen Systemaufbau mit Thermostatventilen. Laudator Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, bekannter Unternehmensberater und Gründer der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH, würdigte die Erfolgsgeschichte der WILO Gruppe, die mit über 60 Tochtergesellschaften weltweit und insgesamt mehr als 6.700 Mitarbeitern im Jahr 2011 einen Umsatz von 1,07 Mrd. Euro erzielte.

Die Dieselmedaille für die  „Beste Innovationsförderung“ wurde an das Erfinderzentrum Norddeutschland (EZN) vergeben. EZN ist die erste Anlaufstelle, wenn es um die objektive Bewertung von Ideen, die geplante Anmeldung von Schutzrechten, die Umsetzung von neuen Technologien in marktfähige Produkte sowie die Vergabe von Lizenzen geht. Initiiert wurde EZN im Jahr 1981 vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium als Landesprojekt unter der Trägerschaft der Fraunhofer Gesellschaft. Seit 1986 ist EZN eine GmbH, bis heute haben dessen Experten rund 50.000 Mal beraten, über 15.000 Erfindungen bewertet und mehr als 2.500 Patentanmeldungen begleitet und gefördert. Den Preis nahmen die EZN-Geschäftsführer Andreas Deutsch und Dr. Christian Eckardt entgegen. Die Laudatio wurde gehalten von Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).

In der vierten Kategorie „Beste Medienkommunikation“ setzte sich das Deutschlandradio mit seinem Programm „DRadio Wissen“ durch. Das Programm ging erstmals im Januar 2010 in Köln auf Sendung, Zielgruppe sind vor allem Studenten und junge Akademiker. Anders als der Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur sendet DRadio Wissen nicht über UKW, sondern primär über Digitalradio DAB+ und das Internet: DRadio Wissen ist über die Website, als App oder als Internetradio empfangbar. Ein Youtube-Channel rundet das Konzept ab. Roman Roell, Moderator beim Bayerischen Rundfunk, würdigte unter anderem den hohen qualitativen Anspruch des öffentlich-rechtlichen Sendeformats.

Der Preis der Innovationsstiftung U. Sauer (ISUS) geht in diesem Jahr an Dr. Holger Hestermeyer, ein international tätiger deutscher Rechtswissenschaftler, der sich dem Thema Patentrechte unter Berücksichtigung menschenrechtlicher Aspekte gewidmet hat. Die gemeinnützige Stiftung ISUS hat sich zum Ziel gesetzt, wert- und sinnvolle Erfindungen und deren Erfinder zu fördern. Die Laudatio wurde gehalten von der evangelischen Theologin Prof. Johanna Haberer.

DIE-Vorstand Dr. Heiner Pollert betonte in seiner Begrüßungsrede die ständig wachsende Bedeutung einer kontinuierlichen Förderung der Innovationskultur: „Wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand in unserem Land werden nach Ansicht aller Experten zunehmend von der Fähigkeit abhängen, vorhandenes Wissen schnell in innovative, gewinnbringende Konzepte und Produkte umzusetzen. Mit der Dieselmedaille ehrt das Deutsche Institut für Erfindungswesen Persönlichkeiten in Deutschland, die nicht nur Erfindergeist an den Tag gelegt haben, sondern auch die Fähigkeit bewiesen haben, Ideen erfolgreich unternehmerisch umzusetzen. Derartige Erfolge haben Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und stärken insgesamt den Innovationsstandort Deutschland.“

 

v.l.n.r.: Dr. Jochen Opländer (WILO SE), Dr. Willi Steul (DRadio Wissen), Hans Peter Stihl (STIHL Holding & Co. KG), Andreas Deutsch (EZN), Dr. Christian Eckardt (EZN)

Foto: Michael Tinnefeld

 

Die gesamte Veranstaltung zum Nachverfolgen

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Erfolgreichste Innovationsleistung

 

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Nachhatligste Innovationsleistung 

 

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Beste Innovationsförderung

 

Verleihung der Dieselmedaille in der Kategorie Beste Medienkommunikation

 

Verleihung de ISUS-Preises

 

Kabarett von und mit Christian Überschall „Wer hat’s erfunden?!“

 

Bildergalerie

Dieselmedaillenverleihung 2011

Im Beisein von rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Ehrensaal des Deutschen Museums die Dieselmedaillen 2011 verliehen.

Die im Jahr 1952 ins Leben gerufene Auszeichnung gilt als höchste Anerkennung für Erfinder, die mit Ihrem Schaffen zum Wohle unserer Gesellschaft beigetragen haben. Aus insgesamt 16 Nominierungen wählte das Diesel-Kuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille in besonderer Weise verkörpern. Die Dieselmedaillen wurden in vier Kategorien von Professor Wurzer zusammen mit Dr. Heiner Pollert, dem Vorsitzenden des Deutschen Instituts für Erfindungswesen, verliehen.

Gewinner in der Kategorie ,,Erfolgreichste Innovationsleistung“ ist in diesem Jahr Karl Schlecht, Gründer der Putzmeister Unternehmensgruppe. In der Kategorie ,,Nachhaltigste Innovationsleistung“ überzeugten die Firmengründer der TECNARO GmbH, Helmut Nägele und Jürgen Pfitzer. Die Dieselmedaille für die ,,Beste Innovationsförderung“ wurde an das Zentrale Innovationsproramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vergeben. In der vierten Kategorie ,,Beste Medienkommunikation“ überzeugte der Mitteldeutsche Rundfunk mit seinem TV-Format ,,Einfach Genial“. Erstmalig wurde im Rahmen der Veranstaltung auch der renommierte Hans-Sauer-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen verliehen. Er ging an Dr. Stephanie Bucher für ihre Promotion mit dem Titel ,,Der Schutz von genetischen Ressourcen und indigenem Wissen in Lateinamerika“. Die gesellschaftliche Bedeutung der Veranstaltung unterstrichen auch in diesem Jahr wieder die hochkarätigen Gäste und Laudatoren, wie Mario Ohoven, Erwin Teufel, Dr. Franz Alt, und Prof. Norbert Haugg, die der Preisverleihung beiwohnten.

Die Preisträger

  • Erfolgreichste Innovationsleistung:
    Prof. h.c. Karl Schlecht, Putzmeister Unternehmensgruppe
  • Nachhaltigste Innvoationsleistung:
    Helmut Nägele und Jürgen Pfitzer, TECNARO GmbH

 

  • Beste Innovationsförderung
    Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), BMWi
  • Beste Medienkommunkation:
    „Einfach Genial“, MDR

Bildergalerie

Dieselmedaillenverleihung 2010

Im Beisein von rund 150 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE) am Dienstag, den 31. November 2010 die Träger der Dieselmedaille 2010 bekannt gegeben.

Aus insgesamt 16 Nominierungen wählte das Diesel-Kuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille – herausragende Geistige Schöpfung und unternehmerischen Erfolg – in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Erster Vorsitzender des DIE, verlieh Professor Wurzer die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

Die Auswahl der Gewinner fand durch eine Abstimmung statt, an der Mitglieder des DIE sowie die Mitglieder des Dieselkuratoriums beteiligt waren.

DIE Vorstand Dr. Heiner Pollert betonte die hohe gesellschaftliche Bedeutung von Erfindungen und ihrer marktgerechten Umsetzung: „So viel ist klar: ohne maßgebliche technologische Innovationen können wir in Europa unseren Lebensstandard nicht aufrechterhalten, deshalb kämpfen wir im

Deutschen Institut für Erfindungswesen für eine Verbesserung der Innovationskultur in unserem Land.“

Die Preisträger

  • Erfolgreichste Innovationsleistung:
    Friedhelm Loh, Rittal
  • Nachhaltigste Innvoationsleistung:
    Dr. Wulff Bentlage, Geohumus International
  • Beste Innovationsförderung
    Europäische Patentakademie, EPO
  • Beste Medienkommunkation:
    Innovationsmanager, F.A.Z.-Institut

Bildergalerie

Sponsoren und Förderer

Sponsoren & Förderer

© DIE e.V. 1969-2017 | Kontakt | Impressum