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Herausragende Innovatoren mit der Dieselmedaille ausgezeichnet

v.l.n.r. Wolfgang Lemme (WDR – Quarks & Co, Kategorie: Beste Medienkommunikation), Ulrich Schmack, Dr. Doris Schmack (MicrobEnergy: Nachhaltigste Innovationsleistung), Helmut Claas (Claas, Kategorie: Erfolgreichste Innovationsleistung), Nathalie von Siemens, Dr. Heiner Boeker (Wissensfabrik, Kategorie: Beste Innovationsförderung).

München, 7. April 2017 – Die Gewinner der Dieselmedaillen 2017 stehen fest. Claas, MicrobEnergy, Wissensfabrik und Quarks & Co wurden mit Deutschlands ältestem Innovationspreis ausgezeichnet.

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien wurden am Freitag, den 7. April im Deutschen Museum München bedeutende Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen der deutschen Innovationsszene ausgezeichnet. Aus insgesamt 12 Nominierungen wählte das Dieselkuratorium, eine Jury bestehend aus rund fünfzig Technikvorständen deutscher Top-Unternehmen, vier Preisträger aus, die den Grundgedanken der Dieselmedaille in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des Trägervereins der Dieselmedaille, das Deutsche Institut für Erfindungswesen e.V., verlieh der Sprecher des Dieselkuratoriums, Prof. Dr. Alexander Wurzer, die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ wurde die Dieselmedaille an die Initiative „Wissensfabrik“ vergeben. Die Wissensfabrik ist ein Netzwerk der deutschen Wirtschaft, in dem sich rund 130 Unternehmen und Stiftungen für Bildung und Unternehmertum stark machen. In der Juryabstimmung konnte sich die Wissensfabrik gegen die „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“ und den „German Accelerator“ durchsetzen.

Die Dieselmedaille für die beste Medienkommunikation erhielt das seit 1993 vom WDR ausgestrahlte Wissenschafts-Fernsehmagazin „Quarks & Co“, das sich in einer knappen Entscheidung vor dem Wirtschaftsmagazin „brand eins“ und dem Media-Fassaden-Hersteller „ONLYGLASS“ die Auszeichnung sichern konnte.

Noch vor dem nachhaltigen Gebäudekonzept „AH Aktiv Haus“ und den innovativen Brandschutzlösungen der Stöbich Brandschutz GmbH hat sich das Expertengremium bei der Vergabe in der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ für die Tochtergesellschaft der Viessmann Group, MicrobEnergy GmbH entschieden. MicrobEnergy betreibt das Power-to-Gas-Verfahren, bei welchem überschüssige Energie durch Methanisierung im Erdgasnetz zwischengespeichert werden kann.

 In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entschied sich das Dieselkuratorium für den Weltmarktführer im Bereich Landmaschinen, die CLAAS Gruppe. Die weiteren Nominierten in dieser Kategorie waren HILTI, Weltmarktführer in der Befestigungstechnik, und die stark diversifizierte Firmengruppe Liebherr.

Seit 1953 wird die Dieselmedaille, Deutschlands ältester Innovationspreis, für wirtschaftlich erfolgreiche, unternehmerische Innovationsleistungen verliehen. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat die Vergabeordnung an die Gegebenheiten des modernen, dynamischen Technik- und Innovationsgeschehens angepasst. „Unser Ziel war es, das Gremium zur Vergabe der Dieselmedaille – das Dieselkuratorium –  mit ausgewiesenen Branchen- und Technologieexperten aus der Industrie zu besetzen“, so Prof. Dr. Alexander Wurzer, Sprecher des Dieselkuratoriums. Das Dieselkuratorium repräsentiert bei der Wahl der Dieselmedaillenträger die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland. Es handelt sich dabei um rund fünfzig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die gemeinsam eine halbe Million Arbeitnehmer beschäftigen und über 100 Milliarden Euro Umsatz erreichen.

 

Über die Dieselmedaille

Die Dieselmedaille wurde auf Initiative von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels im Jahr 1953 ins Leben gerufen und ist damit Deutschlands ältester Innovationspreis. Sie wird vom Deutschen Institut für Erfindungswesen (DIE e.V.) verliehen. Eines der Ziele des DIE e.V. ist, die Leistungen von Erfindern und Unternehmern in der Öffentlichkeit angemessen zu würdigen und ihre Arbeit konsequent zu unterstützen. Der Preis hat Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rückt das Thema Innovation in den Fokus der Öffentlichkeit. Die lange Liste prominenter Medaillenträger unterstreicht die hohe Bedeutung der geistigen Schöpfung und des unternehmerischen Erfolgs. Berühmte Preisträger sind unter anderem Wernher von Braun, Gottlob Bauknecht, Arthur Fischer, Anton Kathrein, Sybill Storz, Viktor Dulger, Karl Schlecht, Friedhelm Loh, Christof Bosch, die Nobelpreisträger Herrmann Staudinger, Ernst Ruska und Manfred Eigen, sowie die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus E. Tschira. Dem Vorstand des DIE e.V. gehören an: Dr. Heiner Pollert (Erster Vorsitzender), Prof. Dr. Alexander Wurzer (Sprecher des Dieselkuratoriums) und Manfred Spaltenberger.

Top-Expertengremium ehrt vier herausragend innovative Unternehmen

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München, 08.04.2016 – Die Gewinner der Dieselmedaillenverleihung 2016 stehen fest. Herrenknecht, Carus, Gründerszene und Bits & Pretzels wurden mit Deutschlands ältestem Innovationspreis ausgezeichnet.

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien wurden am Freitag, den 8. April im Deutschen Museum München bedeutende Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen der deutschen Innovationsszene ausgezeichnet. Aus insgesamt zehn Nominierungen wählte das Dieselkuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille – Innovation und ihre Förderung prämieren – in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des Trägervereins der Dieselmedaille, „Deutsches Institut für Erfindungswesen“, verlieh Professor Wurzer die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ wurde die Dieselmedaille an die Münchener Gründerkonferenz „Bits & Pretzels“ vergeben. Die Organisatoren Dr. Bernd Storm van’s Gravesande, Andreas Bruckschlögl und Felix Haas konnten sich in der Juryabstimmung gegen den Crowfunding-Service Kickstarter durchsetzen. Die Dieselmedaille für die beste Medienkommunikation erhielt das in Berlin ansässige Online-Magazin „Gründerszene“, das sich in einer knappen Entscheidung vor dem führenden Print- und Online-Medium der Digitalwirtschaft „t3n – digital pioneers“ die Auszeichnung sichern konnte. Noch vor den technischen Sonnenschutzlösungen des europäischen Marktführers „Warema SE“ und den dezentralen Umwelt- und Verwertungslösungen der Pyreg GmbH hat sich das Expertengremium bei der Vergabe in der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ für das Marburger Unternehmen Carus GmbH & Co. KG, Betreiber der ersten vollautomatisierten und ressourcenschonenden Produktionslinie für LED-Lampen, entschieden. In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entschied sich das Dieselkuratorium für den Technologie- und Weltmarktführer für maschinelle Tunnelvortriebstechnik, die Herrenknecht AG aus Schwanau. Weitere Nominierte in dieser Kategorie waren die 1935 gegründete Alfred Kärcher GmbH & Co KG, globaler Anbieter für Reinigungsgeräte und -systeme sowie das seit 125 Jahren bestehende Unternehmen Pfeiffer Vacuum Technology AG, führender Anbieter von Vakuumlösungen aller Art.

Seit dem Jahr 1953 wird die Dieselmedaille, Deutschlands ältester Innovationspreis, für wirtschaftlich erfolgreiche, unternehmerische Innovationsleistungen verliehen. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat zur diesjährigen Dieselmedaillenverleihung die Vergabeordnung an die Gegebenheiten des modernen, dynamischen Technik- und Innovationsgeschehens angepasst. „Unser Ziel war es, das Gremium zur Vergabe der Dieselmedaille – das Dieselkuratorium – mit ausgewiesenen Branchen- und Technologieexperten aus der Industrie zu besetzen“, so Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorsitzender des Dieselkuratoriums. Das Dieselkuratorium repräsentiert nun bei der Wahl der Dieselmedaillenträger die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland. Es handelt sich dabei um über dreißig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die für rund eine halbe Million Arbeitsplätze und rund 100 Milliarden Euro Umsatz verantwortlich sind.

“ke next” Artikel: Prämierte Innovationsleistung

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Zum 61. Mal wurde die Dieselmedaille an innovative Erfinder und Erfinderförderer verliehen. Diese „Universalauszeichnung“ soll die deutsche Innovationsleistung auszeichnen, die laut dem Generaldirektor des Deutschen Museums „unser Land so dringend braucht“.

von Felicitas Heimann

Nur nicht ins Hintertreffen mit China geraten und gleichzeitig Vorbild für die Jugend werden. Das sind nur zwei Gründe des Erfinderverbandes des Dieselmedaillen-Kuratoriums deutsche Erfinder und Erfinderförderer, unabhängig der Branche, zu ehren. Denn Erfindungsgeist zu fördern wird immer wichtiger, will man sich den Herausforderungen der Zukunft etwa in Klima, Energie und Mobilität erfolgreich stellen. Außerdem ist Erfinden schon lange nicht mehr so attraktiv wie früher. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das noch anders, als Erfinder wie Tesla und Diesel ihre Ideen präsentierten und regelrechte Stars wurden. Das weiß auch Dr. Heiner Pollert, Erster Vorsitzender des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung DIE: „Erfunden wird immer, aber es lohnt sich nicht mehr.“ Aber die „German Technology“ ernähre nun mal die Nation. Und so müssen Innovationen auch geehrt werden.

200 Millionen Erfindungen

Jährlich werden in Deutschland 200 Millionen Erfindungen zum Patent angemeldet. Einer der Innovationsgeber ist die Fraunhofer Zukunftsstiftung, die mit der Dieselmedaille in der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ ausgezeichnet wurde. Gegründet wurde die Stiftung 2008 mit dem Ziel, Forschungsergebnisse schneller technologieorientierten Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Zu ihren Erfindungen zählt der Audiocodierstandard mp3. Ursprünglich war er für qualitativ hochwertige Telefonverbindungen gedacht. Zusätzlich fördert die Stiftung Projekte, „deren zu entwickelnde Technologien ein hohes Potenzial für die Verwertung als Intellectual Property aufweisen“.

In der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ wurde der Wirtschftskurier geehrt. Das Blatt stellt, wie es Laudator Edmund Stoiber bezeichnet, „liebevoll das Thema Innovation richtig und recherchiert, wo andere kritisieren“. Mit konkreten Beispielen mache die Publikation das Thema greifbar und interessant.

Den Preis in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ erhielt das weltweit erfolgreiche Unternehmen Meiller. Das Familienunternehmen in 6. Generation erfand den Meiller-Kipper – mit Winden konnten problemlos die Ladefläche eines LKWs gekippt werden. 1925 folgte die hydraulische Kipperpresse.

Als „Nachhaltigste Innovationsleistung“ wurden die Gebäudehüllen der Schüco International ausgezeichnet. Mit nachhaltigen Produkten aus Aluminium, Stahl und Kunststoff schont das Unternehmen natürliche Ressourcen. Mit ihrem 360°-Nachhaltigkeitskreislauf übernehmen sie Verantwortung für Mensch und Natur. Es ist eine „Technik, die kaum auffällt“, erklärt Geschäftsführer Robert Meyer. Damit erhielt erstmals ein Unternehmen der Bauwirtschaft die Dieselmedaille.

 

Artikel als PDF zum Download:

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Europas ältester Innovationspreis: Ganz im Zeichen des Mittelstands

München, 28.11.2014 – Meiller Kipper, Schüco, Fraunhofer Zukunftsstiftung, sowie WirtschaftsKurier mit Dieselmedaille 2014 ausgezeichnetAPI_Dieselmedaille2014_2

v.l.n.r. Andreas Engelhardt (Schüco), Franz Xaver Meiller (Meiller Kipper), Christiane Götz-Weimer, Dr. Wolfram Weimer (WirtschaftsKurier), Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl, Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser (Fraunhofer Gesellschaft).
 

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien ehrte das Deutsche Institut für Erfindungswesen heute in München bedeutende Institutionen der deutschen Innovationsszene mit der Dieselmedaille.

Eingeleitet wurde die diesjährige Verleihung der Dieselmedaillen mit den Begrüßungsreden von Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW). „Es gibt wohl keinen besseren Ort, um einen Innovationspreis zu verleihen“, so Heckl über den Veranstaltungsort – den Ehrensaal des Deutschen Museums. Anschließend stellte Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorsitzender des Dieselmedaillenkuratoriums, die diesjährigen Nominierten und Gewinner vor.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ überzeugte die Fraunhofer Zukunftsstiftung. Die im Jahr 2008 gegründete Stiftung fördert Eigenforschungsvorhaben der Fraunhofer-Gesellschaft mit Lizenzerträgen der mp3-Technologie in Millionenhöhe. Den Preis nahmen Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl und Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser entgegen. Nach der Laudatio von Dr. Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident a.D., wurde Dr. Wolfram Weimer mit der Dieselmedaille in der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ für die innovationsaffine Traditionszeitung „WirtschaftsKurier“ geehrt. Der WirtschaftsKurier stellte in den vergangenen zwei Jahren seine Fähigkeit zu Neuerung und Anpassung im hart umkämpften Medienmarkt erneut unter Beweis, indem er sich zu einer multimedialen Medienplattform weiterentwickelt hat.

Zwischenzeitlich lockerte Martin Großmann mit seinem Kabarett-Beitrag aus seinem Programm „Des Wahnsinns fette Beute“ das Publikum auf. Im Anschluss wurde die Dieselmedaille für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ an die Schüco International KG unter dem Vorsitz von Andreas Engelhardt verliehen. Als Technologieführer für die gesamte Gebäudehülle steht das mittelständische Unternehmen für kontinuierliche Innovation und schont mit nachhaltigen Produkten die natürlichen Ressourcen. Zu guter Letzt durfte Dipl. Kfm. Franz Xaver Meiller als Vorsitzender der F.X. Meiller GmbH & Co KG die Dieselmedaille in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entgegen nehmen. Das internationale Familienunternehmen und Hersteller der Meiller-Kipper in 6. Generation überzeugte durch seine kontinuierliche und beständig erfolgreiche Umsetzung von Innovationen mit direktem Kundennutzen.

Fortan dürfen sich auch die Gewinner der Dieselmedaillen 2014 in die lange Liste prominenter Preisträger der letzten 61 Jahre einreihen.


Über die Dieselmedaille

Die Auszeichnung wurde im Jahr 1952 auf Initiative von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels ins Leben gerufen und ist somit Europas ältester und traditionsreichster Innovationspreis. Die Dieselmedaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (DIE e.V.) verliehen. Eines der Ziele des DIE e.V. ist, die Leistungen von Erfindern und Unternehmern in der Öffentlichkeit angemessen zu würdigen und ihre Arbeit konsequent zu unterstützen. Der Preis hat Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rückt das Thema Innovation in den Fokus des öffentlichen Interesses. Die über 400 Preisträger der letzten Jahrzehnte spiegeln die enorme Innovationskraft Deutschlands wider und geben ein Beispiel für zukunftsweisendes wirtschaftliches Handeln: von berühmten Preisträgern aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Artur Fischer, Carl Friedrich Benz, Wernher von Braun und Gottlob Bauknecht, über Nobelpreisträger wie Herrmann Staudinger und Ernst Ruska, bis hin zu erfolgreichen Visionären der Gegenwart wie Karl Schlecht, Hans Peter Stihl oder die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus E. Tschira. Dem Vorstand des DIE e.V. gehören an: Dr. Heiner Pollert (Erster Vorsitzender), Prof. Dr. Alexander Wurzer (Vorsitzender des Diesel-Kuratoriums) und Manfred Spaltenberger.

Pressemeldung: Dissertation belegt – Mit der Dieselmedaille wurde vor 60 Jahren ein einmaliges Instrument zur Anerkennung und Ehrung von Erfindern geschaffen

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Im Vorfeld der sechzigsten Verleihung der Dieselmedaille, Deutschlands ältestem Innovationspreis, ist nun auch eine Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München entstanden.

Die Münchener Ingenieurin und Patentanwältin Dr. Claudia Gatzert hat mit ihrer Abhandlung „Die Dieselmedaille – Über Ursprung und Entwicklung einer privaten Erfinderauszeichnung im Lichte bundesdeutscher Erfinderförderpolitik“ eine bisher einzigartige Chronologie der Dieselmedaille von ihrer Entstehung im Jahr 1952 bis in die 80er Jahre nachgezeichnet.
Gatzert belegt dabei unter anderem schlüssig, dass 1952 mit der Dieselmedaille ein in Deutschland einmaliges Instrument zur Förderung und Anerkennung von Erfindern geschaffen wurde, das aus rein privater Initiative heraus entstand. Eine zur gleichen Zeit geplante „Bundes-Erfindermedaille“ scheiterte am politischen Willen, so dass die private Initiative als erste Maßnahme für eine konkrete Unterstützung des Innovationsgedankens in Deutschland nach dem Krieg verstanden werden muss.
Auch standen in keinem der drei untersuchten Verleihungszeiträume die technologischen Entwicklungen oder große „Erfinderschmieden“ (die Großindustrie) im Vordergrund, sondern stets das innovativ tätige Individuum: der Einzelerfinder, Arbeitnehmer- oder Unternehmererfinder.
Dieser Tradition bleibt die Dieselmedaille auch im 60sten Jahr ihrer Verleihung treu, wenn am 29. November die vier Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“ im Ehrensaal des Deutschen Museums in München im Beisein von 200 Gästen prämiert werden. DIE-Vorstand Dr. Heiner Pollert betont: „Auch in diesem Jahr verleihen wir die renommierteste Auszeichnung, die es in Erfinderkreisen gibt an Persönlichkeiten, die sich um die Innovationskultur in diesem Land ganz besonders verdient gemacht haben. In dieser Tradition steht die Dieselmedaille seit mehr als einem halben Jahrhundert.“
Die Dissertation von Claudia Gatzert wird demnächst als Buch erhältlich sein, Bestellungen nimmt das Deutsche Institut für Erfindungswesen bereits jetzt entgegen.

Wirtschaftskurier: “Fast wie Luft“

Der WirtschaftsKurier über die Nominierten in der Kategorie “Nachhaltigste Innovationsleistung”

Dieselmedaille: Neue Erfindungen wie das leichteste Material der Welt gehören ebenso dazu wie das Bierbrauen oder die Produkte von Vorwerk oder ZF Friedrichshafen: Die Kandidaten in der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ kommen aus ganz verschiedenen Bereichen.

Mit lebendig gewordenen Daniel Düsentriebs verglich einmal der Kabarettist Ottfried Fischer die Gewinner der Dieselmedaille. Doch im Gegensatz zu dem genialen Erfinder aus Entenhausen sind die Träger der anerkannten Auszeichnung sehr erfolgreich. Denn das ist eine Voraussetzung für den Erhalt des Preises, mit dem sie in die Fußstapfen von so bekannten Erfindern wie Wernher von Braun oder Gottlob Bauknecht treten. Die Nominierungen für die Dieselmedaille, die in diesem Jahr ihr 60. Bestehen feiert, hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen bereits bekannt gegeben. Die Preisverleihung erfolgt am 29. November 2013 im Deutschen Museum in München. Im Folgenden stellen der Wirtschaftskurier die vier Kandidaten in der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ vor (s. PDF zum Download).

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Artikel “Fast wie Luft” aus WirtschaftsKurier Ausgabe November/Dezember 2013

 

Wirtschaftskurier: „Die Klassenbesten“

Der WirtschaftsKurier über die Nominierten in der Kategorie „Beste Innovationsleistung“

Dieselmedaille: Bosch, Kuka, Herrenknecht und Claas – die Repräsentanten dieser Industrieperlen sind für den renommierten Innovationspreis nominiert. Sie verkörpern das, was Deutschland erfolgreich macht: Innovation, Flexibilität und Tradition.

Mit lebendig gewordenen Daniel Düsentriebs verglich einmal der Kabarettist Ottfried Fischer die Gewinner der Dieselmedaille. Doch im Gegensatz zu dem genialen Erfinder aus Entenhausen sind die Träger der anerkannten Auszeichnung sehr erfolgreich. Denn das ist eine Voraussetzung für den Erhalt des Preises, mit dem sie in die Fußstapfen von so bekannten Erfindern wie Wernher von Braun oder Gottlob Bauknecht treten. Die Nominierungen für die Dieselmedaille, die in diesem Jahr ihr 60. Bestehen feiert, hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen bereits bekannt gegeben. Die Preisverleihung erfolgt am 29. November 2013 im Deutschen Museum in München. Im Folgenden stellen wir die vier Kandidaten in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ vor (s. PDF zum Download).

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Artikel „Die Klassenbesten“ aus WirtschaftsKurier Ausgabe September/Oktober 2013

Die Nominierungen für die Dieselmedaille 2013 stehen fest

Das Diesel-Kuratorium hat soeben die Nominierungen für die diesjährige Verleihung der Dieselmedaillen bekannt gegeben.

In den vier Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Medienkommunikation“ und „Beste Innovationsförderung“ hat das das Expertengremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer auch in diesem Jahr 16 bedeutende Persönlichkeiten, Unternehmen und Institutionen ausgewählt, die für die begehrte Auszeichnung im November in Frage kommen.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine besondere Verleihung: Die Dieselmedaille wurde vor 60 Jahren von einem Sohn Rudolf Diesels ins Leben gerufen und trägt seit dem maßgeblich zur Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland bei. Wir sind stolz darauf, die Jubiläumsveranstaltung des ältesten Innovationspreises Deutschlands im November würdig zu zelebrieren.

Die diesjährigen Preisträger werden am 29. November 2013 im Deutschen Museum vor geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Medien bekannt gegeben.

Die Nominierungen für die Dieselmedaillen 2013 in den einzelnen Kategorien:

 

Erfolgreichste Innovationsleistung:

  • Dr. Christof Bosch: Robert Bosch GmbH
  • Helmut Claas: CLAAS KGaA mbH
  • Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht: Herrenknecht AG
  • Manfred Gundel: KUKA Roboter GmbH

 

Nachhaltigste Innovationsleistung:

  • Prof. Dr. Rainer Adelung, Prof. Karl Schulte
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU),Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH)
  • Dr. Stefan Sommer: ZF Friedrichshafen AG
  • Herr Dr. Jörg Mittelsten Scheid , Ehrenvorsitzender des Beirats : Vorwerk & Co. KG
  • Dipl.-Ing. Konrad Müller-Auffermann: TU München/Weihenstephan

 

Beste Innovationsförderung:

  • Berlin Adlershof – Wissenschafts-und Wirtschaftsstandort
  • Herbert-Worch-Stiftung
  • Messe IENA – Internationale Fachmesse für Ideen, Erfindungen, Neuheiten
  • Stiftung Jugend forscht e.V.

 

Beste Medienkommunikation:

  • Hyperraum TV: mce mediacomeurope GmbH
  • Innovationsnachrichten: Deutscher Industrie- und Handelskammertag
  • Wissen vor Acht: ARD/Das Erste
  • GEOlino: Gruner+ Jahr AG & Co. KG

BVMW Jahresbericht „Anno 2012“

Review des Bundesverband Mittelständische Wirtschaft zur Dieselmedaillenverleihung 2012

Das Magazin „Anno 2012 | Erfolge 2012. Impulse 2013“ des BVMW wird einmal pro Jahr herausgegeben und hat eine Auflage von 25.000 Exemplaren. Zielgruppe sind ausschließlich mittelständische Unternehmen und Entscheidungsträger. Im Folgenden der Auszug über die Dieselmedaillenverleihung 2012 (weiter untern auch als PDF-Download erhältlich).

Für besonders innovative Leistung hat das Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE) den ältesten deutschen Innovationspreis, die Dieselmedaille, im Ehrensaal des Deutschen Museums in München verliehen. Die Laudatio hielt Mittelstandspräsident Mario Ohoven. Unter den hochkarätigen Gästen: Hans Peter Stihl (STIHL Gruppe), Dr. Jochen Opländer (WILO Gruppe) und Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel.“

 

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Auszug aus BVWM Anno 2012 (PDF)

 

Über den BVMW: Der BVMW ist der größte freiwillig organisierte Mittelstandsverband in Deutschland und vertritt mehr als 156.000 mittelständische Unternehmen aller Branchen und Regionen. Diese Unternehmer beschäftigen etwa 4,3 Millionen Mitarbeiter. Allein der Wirtschaftssenat mit mehr als 200 branchenübergreifenden Unternehmerpersönlichkeiten beschäftigt in seinen Unternehmen mehr als 1,1 Millionen Mitarbeiter und erzielt dabei einen Jahresumsatz von rund 96 Milliarden Euro. Die ca. 300 Repräsentanten des BVMW in Deutschland pflegen in jedem Jahr direkte Kontakte zu über 600.000 Unternehmerinnen und Unternehmern. Darüber hinaus führt der Verband jährlich 2.000 Veranstaltungen durch. Auf den wichtigsten Wachstumsmärkten weltweit ist der BVMW mit eigenen Repräsentanzen vertreten.

Quelle: http://www.bvmw.de/der-bvmw/aufgaben-und-ziele.html
Gestaltung: mattheis werbeagentur

Münchner Merkur über die Nominierung von Pro-Beam

In einem Artikel des Münchner Merkur in der Wochenendausgabe vom 22./23. September 2012 wird über die Nominierung von Pro-Beam in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ berichtet. Pro-Beam ist ein Fachbetrieb für Elektronenstrahl-Schweißen, mit dessen Hilfe kann nach Aussagen des Münchner Merkur „unter anderem ein Hubschrauberflügel sicher drehen, eine ICE-Kupplung kraftvoll ziehen oder ein Feinstaubfilter am Auto dicht halten. Sogar ein japanischer Lebensmittelkonzern lässt sich seine Siebe für die Herstellung von Tofu per Elektronenstrahl löchern.“

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