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Nominierungen für die Dieselmedaille 2017 stehen fest

DIESELMEDAILLE
DIESELMEDAILLE 2013 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München am 29.11.2013
AGENCY PEOPLE IMAGE (c.) Michael Tinnefeld

München, 22. November 2016 – Die Nominierungen in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“ stehen fest. Das Dieselkuratorium, eine Jury bestehend aus über vierzig Technikvorständen und Geschäftsführern deutscher Top-Unternehmen wird die Gewinner wählen.

In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ sind nominiert: Der für seine Baumaschinen weltbekannte Familienkonzern Liebherr, das im Bereich der Erntetechnik weltweit zu den Markt- und Technologieführern gehörende Unternehmen CLAAS sowie der Hersteller pneumatischer Bohrhämmer, Hilti.

Für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ nominierte das Kuratorium ein Energiespeicherverfahren auf Methangasbasis der MicrobEnergy GmbH, eine Tochter des Heiztechnikproduzenten Viessmann, die AH Aktiv Haus GmbH mit ihrem herausragenden „Triple Zero“-Gebäudekonzept sowie die Stöbich Brandschutz GmbH, Innovationsführer bei der Brandverhütung, unter anderem im Bereich der Elektromobilität.

Des Weiteren wurden in der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ nominiert: Die Onlyglass GmbH für ihre Glasdisplayinnovation Mediafacade, die brand eins Medien AG für ihr außergewöhnliches Wirtschaftsmagazin und schließlich das beim WDR beheimatete Wissenschaftsmagazin Quarks & Co.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ nominierte das Gremium den gemeinnützigen Verein Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V., der in seinen Partnerschaften mit mehr als 2.500 deutschen Schulen Potenziale entdeckt und fördert, das Start-up Programm für junge deutsche Unternehmer in den USA German Accelerator sowie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, unter anderem Träger des Deutschen Umweltpreises.

Die Dieselmedaillen werden im Rahmen eines Festakts mit geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien am 7. April 2017 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München an die Preisträger verliehen.

CTO-Frühjahrsforum des Dieselkuratoriums

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Hintere Reihe (von oben, v.l.n.r.): Dr. Peter Zahlmann, Georg Rosenfeld, Wolfgang Hamm, Tanja Anderl, Dr. Jürgen Reinert, Dr. Martin Walter, Volker Bartels, Harald P. Dörenbach, Dr. Stefan Schwehr, René Dankwerth, Thomas Ricker, Dr. Walter Stadlbauer, Dr. Thomas Rodemann, Jan Rohwer, Georg Stawowy, Prof. Franz Kraus, Dr. Dieter Wirths, Dr. Thomas Steffen, Thomas Böck, Prof. Dr. Gunter Herr, Prof. Dr. Thorsten Posselt, Oliver Jung, Prof. Kurt Mehnert, Dr. Gerd Wingefeld, Dr. Markus Beukenberg, Dr. Susanne Schollweck, Stephan Plenz, Guido Weber, Dr. Dirk Artelt, Andreas Neef, Dr. Lorenz Kaiser, vordere Reihe: Prof. Dr. Durst, Dr. Jürgen Vutz, Wolfgang Zahn, Gebhard Lehmann, Prof. Dr. Horst Geschka, Dr. Martin Gall, Prof. Dr. Helge B. Cohausz, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Goran Mihajlovic

Am 7. und 8. April fand das CTO-Frühjahrsforum zu dem Thema „Innovationsfähig trotz optimierter F&E Effizienz“ in der Zentrale der Fraunhofer Gesellschaft in München statt. Das Dieselkuratorium ist das Wahlgremium, für die seit 63 Jahren verliehene Dieselmedaille, dem ältesten Innovationspreis Deutschlands.

Herr Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorstand des Deutschen Instituts für Erfindungswesens und Sprecher des Dieselkuratoriums, führte durch den Abend im Münchner Herrenclub.
Herr Prof. Dr. Norbert Wieselhuber eröffnete das Dinner mit seinem Impulsreferat: „Unternehmenskultur als Nährboden für Kreativität – die Quelle für Innovationen“ und die Teilnehmer nutzten den Rahmen für intensive Gesprächen und regen Gedankenaustausch.

Am 8. April wurde das CTO-Frühjahrsforum mit den Grußworten vom Direktor der Hauptabteilung Forschung der Fraunhofergesellschaft Herrn Prof. Dr. Rosenfeld eröffnet.

Mit den Impulsreferate von Herrn Prof. Dr. Herr, WOIS Institut „Innovationsfähig trotz optimierter F&E-Effizienz„ und Herrn Neef, Z-Punkt Gmbh „Erkennen was kommt – Verstehen was bleibt: Strategische Vorausschau in der Unternehmenspraxis“ startete das Forum.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde von den Teilnehmern
– Hr. Dr. Beukenberg (WILO SE)
– Hr. Dr. Gall (Fritz Dräxlmaier GmbH & Co. KG)
– Hr. Lehmann (Herrenknecht AG)
– Hr. Dr. Rodemann ( Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG)
– Hr. Dr. Steffen (Rittal GmbH & Co. KG)
– Hr. Dr. Wingefeld (SGL CARBON SE)
– Hr. Zahn (ANDREAS STIGL AG & Co. KG)
intensiv das Thema Spannungsfeld Unternehmenskultur, Tradition und Innovation diskutiert.

In den parallelen Themenwerkstätten wurden zu den folgenden Herausforderungen in Gruppen gearbeitet:

  • Kreativität, wenn Effizienz zum Kreativitätskiller wird
    Leitung:
    Dr. Rodemann ( Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG)
    Hr. Dr. Steffen (Rittal GmbH & Co. KG)
    Hr. Zahn (ANDREAS STIHL AG & Co. KG)
  • Interdisziplinäre Komplexität
    Leitung:
    Ricker (KRONES AG)
    Hr. Prof. Kraus (ARRI AG)
    Hr. Dr. Gall (Fritz Dräxlmaier GmbH & Co. KG)
  • Know-how-Gewinn und –Verlust im Innovationsnetzwerk
    Leitung:
    Dr. Kuhn (DIEFFENBACHER GMBH)
    Hr. Dr. Wingefeld (SGL CARBON SE)
    Hr. Dr. Schlögel (KUKA Roboter GmbH)

Die erarbeiteten Ergebnisse wurden in großer Runde vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Ebenfalls präsentiert wurde die zweite Ausgabe des Journals „Innovation Management Support“. Das Journal dient dem Austausch, der Diskussion, als Rat- und Impulsgeber sowie zur Darstellung von Herausforderungen und Lösungsansätzen zum Thema Innovation von und für unternehmerisch verantwortliche Technikentscheider.

Diese zweimal jährlich zu den Treffen des Dieselkuratoriums erscheinende Publikation wird vom Dieselkuratorium herausgegeben.

Nominierungen für die Dieselmedaille 2016 bekannt gegeben

DIESELMEDAILLE
DIESELMEDAILLE 2013 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München am 29.11.2013
AGENCY PEOPLE IMAGE (c.) Michael Tinnefeld

München, 11. Januar 2016 – Das Dieselmedaillenkuratorium, bestehend aus dreißig in der unternehmerischen Verantwortung stehenden Technikvorständen und Geschäftsführern unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, veröffentlichte heute die Nominierungen in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“.

 

Für die „Erfolgreichste Innovationsleistung“ sind nominiert: Der im badischen Lahr angesiedelte Technologie- und Weltmarktführer im Bereich der maschinellen Tunnelvortriebstechnik Herrenknecht AG, die 1935 gegründete Alfred Kärcher GmbH & Co KG, globaler Anbieter für Reinigungsgeräte und – systeme, sowie das seit 125 Jahren bestehende Unternehmen Pfeiffer Vacuum Technology AG, führender Anbieter von Vakuumlösungen aller Art.

Das Expertengremium nominierte für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ den europäischen Marktführer für technische Sonnenschutzprodukte, Warema Renkhoff SE, den Anbieter dezentraler Umwelt- und Verwertungslösungen PYREG GmbH und die Carus GmbH & Co. KG – ein junges Unternehmen, das eine der ersten vollautomatisierten Produktionslinien für LED-Lampen betreibt.

Weiterhin wurden in der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ nominiert: Kickstarter als die weltweit größte Crowdfundingplattform zur Projektfinanzierung sowie die im Jahr 2013 gegründete Münchner Gründerkonferenz Bits & Pretzels.

In der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ nominierte das Gremium die Internetseite Gründerszene.de, eines der führenden Onlinemagazine für Start-ups und die digitale Wirtschaft sowie das Magazin t3n – Digital Pioneers, welches als führendes Printmedium in der deutschen Digitalwirtschaft gilt.

Die begehrte Auszeichnung gibt es nunmehr seit 63 Jahren. Sie wird im Rahmen eines Festakts mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft am 8. April 2016 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München an die Preisträger übergeben.

Herbsttreffen des Dieselkuratoriums 2015

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1. Reihe (von oben, v.l.n.r.): Dr. Thomas Rodemann, Dr. Gerd Wingefeld, Dr. Dieter Wirths, Dr. Helmut Leube, Thomas Ricker, Dr. Markus Beukenberg, Dr. Thomas Steffen, Frank Wiemer, 2. Reihe: Guido Weber, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Oliver Jung, Prof. Dr. Helge B. Cohausz, Dr. Günter Kuhn, Prof. Franz Kraus, Prof. Dr. Thorsten Posselt, Gebhard Lehmann, 3. Reihe: Stephan Plenz, Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Prof. Dr. Gunther Herr, Prof. Dr. Horst Geschka, Dr. Christian Schlögel, Dr. Martin Gall, Oliver Schubert, Wolfgang Zahn, Prof. Kurt Mehnert

Am 12. Oktober 2015 fand das Herbsttreffen des Dieselkuratoriums in München statt. Das Dieselkuratorium ist das Wahlgremium, für die seit 62 Jahren verliehene Dieselmedaille, dem ältesten Innovationspreis Deutschlands.

Herr Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorstand des Deutschen Instituts für Erfindungswesens und Sprecher des Dieselkuratoriums, führte durch den Abend im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski. Die Neuerungen des Wahlablaufs, der aktuelle wissenschaftliche Beirat und die Dissertation „Die Diesel-Medaille“ über die Historie und geschichtliche Einordnung des Preises von Frau Dr. Gatzert, wurden vorgestellt und diskutiert.

Ebenfalls präsentiert wurde das neue Journal „Innovation Management  Support“. Diese zweimal jährlich zu den Treffen des Dieselkuratoriums erscheinende Publikation wird vom Dieselkuratorium herausgegeben. Das Journal dient dem Austausch, der Diskussion, als Rat- und Impulsgeber sowie zur Darstellung von Herausforderungen und Lösungsansätzen zum Thema Innovation von und für unternehmerisch verantwortliche Technikentscheider.

Fotos von Friederike Wichert

Europas ältester Innovationspreis: Ganz im Zeichen des Mittelstands

München, 28.11.2014 – Meiller Kipper, Schüco, Fraunhofer Zukunftsstiftung, sowie WirtschaftsKurier mit Dieselmedaille 2014 ausgezeichnetAPI_Dieselmedaille2014_2

v.l.n.r. Andreas Engelhardt (Schüco), Franz Xaver Meiller (Meiller Kipper), Christiane Götz-Weimer, Dr. Wolfram Weimer (WirtschaftsKurier), Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl, Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser (Fraunhofer Gesellschaft).
 

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien ehrte das Deutsche Institut für Erfindungswesen heute in München bedeutende Institutionen der deutschen Innovationsszene mit der Dieselmedaille.

Eingeleitet wurde die diesjährige Verleihung der Dieselmedaillen mit den Begrüßungsreden von Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW). „Es gibt wohl keinen besseren Ort, um einen Innovationspreis zu verleihen“, so Heckl über den Veranstaltungsort – den Ehrensaal des Deutschen Museums. Anschließend stellte Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorsitzender des Dieselmedaillenkuratoriums, die diesjährigen Nominierten und Gewinner vor.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ überzeugte die Fraunhofer Zukunftsstiftung. Die im Jahr 2008 gegründete Stiftung fördert Eigenforschungsvorhaben der Fraunhofer-Gesellschaft mit Lizenzerträgen der mp3-Technologie in Millionenhöhe. Den Preis nahmen Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl und Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser entgegen. Nach der Laudatio von Dr. Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident a.D., wurde Dr. Wolfram Weimer mit der Dieselmedaille in der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ für die innovationsaffine Traditionszeitung „WirtschaftsKurier“ geehrt. Der WirtschaftsKurier stellte in den vergangenen zwei Jahren seine Fähigkeit zu Neuerung und Anpassung im hart umkämpften Medienmarkt erneut unter Beweis, indem er sich zu einer multimedialen Medienplattform weiterentwickelt hat.

Zwischenzeitlich lockerte Martin Großmann mit seinem Kabarett-Beitrag aus seinem Programm „Des Wahnsinns fette Beute“ das Publikum auf. Im Anschluss wurde die Dieselmedaille für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ an die Schüco International KG unter dem Vorsitz von Andreas Engelhardt verliehen. Als Technologieführer für die gesamte Gebäudehülle steht das mittelständische Unternehmen für kontinuierliche Innovation und schont mit nachhaltigen Produkten die natürlichen Ressourcen. Zu guter Letzt durfte Dipl. Kfm. Franz Xaver Meiller als Vorsitzender der F.X. Meiller GmbH & Co KG die Dieselmedaille in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entgegen nehmen. Das internationale Familienunternehmen und Hersteller der Meiller-Kipper in 6. Generation überzeugte durch seine kontinuierliche und beständig erfolgreiche Umsetzung von Innovationen mit direktem Kundennutzen.

Fortan dürfen sich auch die Gewinner der Dieselmedaillen 2014 in die lange Liste prominenter Preisträger der letzten 61 Jahre einreihen.


Über die Dieselmedaille

Die Auszeichnung wurde im Jahr 1952 auf Initiative von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels ins Leben gerufen und ist somit Europas ältester und traditionsreichster Innovationspreis. Die Dieselmedaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (DIE e.V.) verliehen. Eines der Ziele des DIE e.V. ist, die Leistungen von Erfindern und Unternehmern in der Öffentlichkeit angemessen zu würdigen und ihre Arbeit konsequent zu unterstützen. Der Preis hat Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rückt das Thema Innovation in den Fokus des öffentlichen Interesses. Die über 400 Preisträger der letzten Jahrzehnte spiegeln die enorme Innovationskraft Deutschlands wider und geben ein Beispiel für zukunftsweisendes wirtschaftliches Handeln: von berühmten Preisträgern aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Artur Fischer, Carl Friedrich Benz, Wernher von Braun und Gottlob Bauknecht, über Nobelpreisträger wie Herrmann Staudinger und Ernst Ruska, bis hin zu erfolgreichen Visionären der Gegenwart wie Karl Schlecht, Hans Peter Stihl oder die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus E. Tschira. Dem Vorstand des DIE e.V. gehören an: Dr. Heiner Pollert (Erster Vorsitzender), Prof. Dr. Alexander Wurzer (Vorsitzender des Diesel-Kuratoriums) und Manfred Spaltenberger.

WirtschaftsKurier: „Nominierungen für Europas ältesten Innovationspreis“

Die für die renommierte Dieselmedaille nominierten Unternehmen haben eines gemeinsam: Ihre Innovationskraft hat die Traditionsfirmen jung gehalten. Neben bekannten Namen gibt es auch Überraschungssieger.

Von Achim von Michel.

Europas ältester Innovationspreis geht in die nächste Runde. Wenn am 28. November 2014 im glanzvollen Ehrensaal des Deutschen Museums in München die diesjährigen Dieselmedaillen verliehen werden, können vier Unternehmen und Organisationen die begehrte Auszeichnung in Empfang nehmen, die bereits seit dem Jahr 1953 verliehen wird.

Nominiert in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ sind in diesem Jahr der badenwürttembergische Weltmarktführer für industrielle Maschinennadeln, Präzisions teile und Feinwerkzeuge Groz-Beckert, die 1795 gegründete Meyer Werft aus Papenburg (Niedersachsen) sowie das Münchner Familienunternehmen Meiller, das für seine Kippaufbauten vor allem bei Baufahrzeugen bekannt ist. Das im Jahr 1852 in Ebingen gegründete Familienunternehmen Groz-Beckert ist heute weltweit führender Anbieter für Produkte, Beratung und Dienstleistungen innerhalb der textilen Wertschöpfungskette mit rund 70 000 Produkten für verschiedene Textilfertigungs- und Fügeverfahren. Groz-Beckert beschäftigt rund 7 800 Mitarbeiter und hat seinen Stammsitz im schwäbischen Albstadt. Auf eine noch längere Unternehmenshistorie blickt die Meyer Werft zurück. Im Jahr 1795 gegründet, befindet sie sich heute in sechster Generation der Familie Meyer. Mittlerweile hat sich das Unternehmen durch den Bau von Autofähren, Passagierfähren, Tiertransportern, Containerschiffen und vor allem durch den Bau von luxuriösen Kreuzfahrtschiffen einen internationalen Namen gemacht. Die Werft beschäftigt mehr als 3 000 Mitarbeiter und gehört zu den größten Arbeitgebern ihrer Region. Auch der dritte Nominierte, das Familienunternehmen F. X. Meiller GmbH & Co KG., kann mit 160 Jahren eigener Firmengeschichte durchaus aufwarten. Meiller ist der marktführende Systemlieferant in den Branchen Bauwirtschaft, Entsorgungswirtschaft und Nutzfahrzeuge. Das Angebot reicht von Kippfahrzeugen, Abroll- und Absetzkippern über Behältertransportanhänger bis hin zu innovativen Hydrauliksystemen und Aufzugtüren. Mit rund 1 500 Mitarbeitern und 700 Kundendienststellen bedient Meiller alle wichtigen Märkte der Welt.

Schonung der Umwelt wird prämiert
In der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ nominierte das Expertengremium des Deutschen Intituts für Erfindungswesen in diesem Jahr den Bielefelder Bauzulieferer für Fenster- und Fassadentechnologien Schüco, den Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel und die für ihre energiesparenden Produktionsprozesse stehende Clyde Bergemann Power Group. Die Schüco International KG wurde 1951 in Ostwestfalen gegründet. Mit einem breit gefächerten Netzwerk aus Partnern, Architekten, Bauträgern und Investoren realisiert das Unternehmen nachhaltige Gebäudehüllen für Neubauten und Modernisierungen. Durch die Energieeffizienz der Bauprodukte werden CO2– Emissionen reduziert und natürliche Ressourcen geschont. Als Tochtergesellschaft der Otto Fuchs KG ist die Schüco International KG inklusive 12 000 weltweiter Partner in rund 78 Ländern vertreten. Die Henkel AG & Co. KGaA ist ein weltweit führender Hersteller im Konsumenten- und Industriegeschäft und beschäftigt sich mit den Geschäftsfeldern Wasch- und Reinigungsmittel, Schönheitspflege und Klebstoff- Technologien. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1876 in Aachen. Heute ist Henkel mit Stammsitz in Düsseldorf unter anderem im globalen Markenartikelgeschäft für Wasch- und Reinigungsmittel tätig und beschäftigt rund 47 000 Mitarbeiter.

Von Wesel in die weite Welt
Die im Jahr 1948 gegründete Clyde Bergemann Power Group bietet innovative Produkte und Dienstleistungen im Um feld energiebezogener Produktionsprozesse wie der Optimierung von Industrieanlagen, um durch höhere Effizienz die Umweltbelastung zu verringern. Die globale Präsenz in Europa, Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika macht das Unternehmen aus dem nordrhein- westfälischen Wesel zum Marktführer in seinen Tätigkeitsfeldern.

Überraschungssieger bei Kommunikation und Förderung
Mit besonderer Spannung darf in diesem Jahr die Verleihung in den Kategorien „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“ erwartet werden, für die es erstmals keine Nominierungen gab. Das Nominierungsgremium begründet diesen Schritt mit dem Anliegen, die Auszeichnung insgesamt etwas schlanker zu gestalten. Man darf also gespannt sein, welches Medienunternehmen und welcher Fördergeber am 28. November 2014 mit der Dieselmedaille nach Hause gehen werden.

 

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Pressemeldung: Dissertation belegt – Mit der Dieselmedaille wurde vor 60 Jahren ein einmaliges Instrument zur Anerkennung und Ehrung von Erfindern geschaffen

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Im Vorfeld der sechzigsten Verleihung der Dieselmedaille, Deutschlands ältestem Innovationspreis, ist nun auch eine Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München entstanden.

Die Münchener Ingenieurin und Patentanwältin Dr. Claudia Gatzert hat mit ihrer Abhandlung „Die Dieselmedaille – Über Ursprung und Entwicklung einer privaten Erfinderauszeichnung im Lichte bundesdeutscher Erfinderförderpolitik“ eine bisher einzigartige Chronologie der Dieselmedaille von ihrer Entstehung im Jahr 1952 bis in die 80er Jahre nachgezeichnet.
Gatzert belegt dabei unter anderem schlüssig, dass 1952 mit der Dieselmedaille ein in Deutschland einmaliges Instrument zur Förderung und Anerkennung von Erfindern geschaffen wurde, das aus rein privater Initiative heraus entstand. Eine zur gleichen Zeit geplante „Bundes-Erfindermedaille“ scheiterte am politischen Willen, so dass die private Initiative als erste Maßnahme für eine konkrete Unterstützung des Innovationsgedankens in Deutschland nach dem Krieg verstanden werden muss.
Auch standen in keinem der drei untersuchten Verleihungszeiträume die technologischen Entwicklungen oder große „Erfinderschmieden“ (die Großindustrie) im Vordergrund, sondern stets das innovativ tätige Individuum: der Einzelerfinder, Arbeitnehmer- oder Unternehmererfinder.
Dieser Tradition bleibt die Dieselmedaille auch im 60sten Jahr ihrer Verleihung treu, wenn am 29. November die vier Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“ im Ehrensaal des Deutschen Museums in München im Beisein von 200 Gästen prämiert werden. DIE-Vorstand Dr. Heiner Pollert betont: „Auch in diesem Jahr verleihen wir die renommierteste Auszeichnung, die es in Erfinderkreisen gibt an Persönlichkeiten, die sich um die Innovationskultur in diesem Land ganz besonders verdient gemacht haben. In dieser Tradition steht die Dieselmedaille seit mehr als einem halben Jahrhundert.“
Die Dissertation von Claudia Gatzert wird demnächst als Buch erhältlich sein, Bestellungen nimmt das Deutsche Institut für Erfindungswesen bereits jetzt entgegen.

MAN wird Hauptsponsor der Dieselmedaille 2013

Die MAN Gruppe wird Hauptsponsor im 60sten Jahr der Verleihung der Dieselmedaille, Deutschlands ältestem Innovationspreis.

MAN und Rudolf Diesel, den Namensträger des Innovationspreises, verbindet eine untrennbare Historie. In seiner frühen Entwickler-Phase fand Diesel Kontakt zu Heinrich von Buz, dem damaligen Generaldirektor der Maschinenfabrik Augsburg , aus der im Jahr 1908 die M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg hervorging. Ab 1893 entwickelte Diesel mit Unterstützung von MAN-Ingenieuren  in Augsburg den Dieselmotor. Am 10. August 1893 lief der erste Prototyp des neuen Motors aus eigener Kraft. 1897 schließlich kam der Durchbruch: Der erste funktionsfähige Dieselmotor wurde der Fachwelt präsentiert.

„Weit über 90 Prozent aller weltweit transportierten Güter werden mit Hilfe des Dieselmotors bewegt: Zum Beispiel auf riesigen Containerschiffen, mit Hilfe von Lkw oder auf der Schiene.  Dies zeigt die Einzigartigkeit von Rudolf Diesels Erfindung und seine hohe Innovationskraft“, sagt Dr. Pachta-Reyhofen, Vorstandssprecher der MAN SE. „Wir freuen uns, mit unserem Engagement für die Dieselmedaille den Erfinder Rudolf Diesel zu ehren und uns gleichzeitig für Innovationen und ihre Förderung einzusetzen.“

„Mit MAN ist es uns gelungen, eine weltweit bekannte Unternehmensmarke mit der Verleihung der Dieselmedaille zu verbinden. Dieser Erfolg hilft uns enorm bei unserem Anliegen, das schöpferische Wirken von Erfindern und die wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung von Ideen einer breiten Bevölkerungsschicht bekannt zu machen“, so Dr. Heiner Pollert, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für Erfindungswesen e.V., das die Verleihung der Dieselmedaille ausrichtet.

Die diesjährigen Dieselmedaillen in den vier Kategorien  „Beste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Medienkommunikation“ und „Beste Innovationsförderung“ werden am 29. November 2013 im Ehrensaal des Deutschen Museums vor geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Medien verliehen.

 

Über MAN
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen Europas mit jährlich rund 15,8 Mrd. € Umsatz und weltweit etwa 54 300 Mitarbeitern. MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Spezialgetrieben und hält in allen Unternehmensbereichen führende Marktpositionen. MAN blickt auf eine mehr als 250 Jahre währende Unternehmensgeschichte zurück.

10-Punkte-Plan für den Mittelstand

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Berlin/München – Zahlreiche Verbände folgten heute der Einladung des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) zur feierlichen Unterzeichnung eines 10-Punkte-Plans für den Mittelstand im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin. An der vom BVMW initiierten Aktion beteiligten sich insgesamt 20 Wirtschaftsverbände. Die Verbandsvertreter, darunter auch Dr. Heiner Pollert, Erster Vorsitzender des Deutschen Instituts für Erfindungswesen e.V. (DIE e.V.), hatten sich im Vorfeld gemeinschaftlich an der Ausarbeitung des Konzepts beteiligt und die Kernaussagen formuliert.

Dr. Heiner Pollert vom DIE e.V. betonte vor allem die Rolle von Innovationen für den Standort Deutschland: „Innovationen sind der Motor der deutschen Wirtschaft. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen setzt sich mit der Verleihung der Dieselmedaille bereits seit 60 Jahren für die Förderung neuer Ideen und eine Stärkung des Gründungsklimas in Deutschland ein.“ Aus insgesamt 16 Nominierungen in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung”, „Nachhaltigste Innovationsleistung”, „Beste Medienkommunikation” und „Beste Innovationsförderung” wählt das Dieselkuratorium unter Vorsitz von Professor Dr. Alexander Wurzer auch in diesem Jahr je einen Gewinner aus, dem die begehrte Dieselmedaille in Gold am 29. November im Ehrensaal des Deutschen Museums vor etwa 200 geladenen Gästen und Medienvertretern verliehen wird.

„Der DIE e.V. unterstützt den 10-Punkte Plan des BVMW, denn er legt einen weiteren wichtigen Grundstein für einen zukunftsfähigen Mittelstand in Deutschland, der Innovationen hervorbringen und sich im globalen Wettbewerb behaupten kann“, betonte Dr. Pollert.
Einig waren sich alle Verbandsvertreter – an ihrer Spitze BVMW-Präsident Mario Ohoven – dass Wettbewerb die treibende Kraft für Innovation und Fortschritt darstellt. Der vollständige 10 Punkte Plan ist ab sofort unter www.bvmw.de abrufbar.

 

Über den BVMW:
Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) spricht für 160.000 Mitglieder und ist damit der größte branchenunabhängige Zusammenschluss von Unternehmern und Freiberuflern in Deutschland – die “Stimme des Mittelstands”. Die Mitglieder des Verbandes beschäftigen mehr als 4,3 Millionen Mitarbeiter und zeichnen sich durch ihr Engagement für die Zukunft unseres Landes aus.

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