DIESELMEDAILLE
DIESELMEDAILLE 2013 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München am 29.11.2013
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München, 11. Januar 2016 – Das Dieselmedaillenkuratorium, bestehend aus dreißig in der unternehmerischen Verantwortung stehenden Technikvorständen und Geschäftsführern unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, veröffentlichte heute die Nominierungen in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“.

 

Für die „Erfolgreichste Innovationsleistung“ sind nominiert: Der im badischen Lahr angesiedelte Technologie- und Weltmarktführer im Bereich der maschinellen Tunnelvortriebstechnik Herrenknecht AG, die 1935 gegründete Alfred Kärcher GmbH & Co KG, globaler Anbieter für Reinigungsgeräte und – systeme, sowie das seit 125 Jahren bestehende Unternehmen Pfeiffer Vacuum Technology AG, führender Anbieter von Vakuumlösungen aller Art.

Das Expertengremium nominierte für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ den europäischen Marktführer für technische Sonnenschutzprodukte, Warema Renkhoff SE, den Anbieter dezentraler Umwelt- und Verwertungslösungen PYREG GmbH und die Carus GmbH & Co. KG – ein junges Unternehmen, das eine der ersten vollautomatisierten Produktionslinien für LED-Lampen betreibt.

Weiterhin wurden in der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ nominiert: Kickstarter als die weltweit größte Crowdfundingplattform zur Projektfinanzierung sowie die im Jahr 2013 gegründete Münchner Gründerkonferenz Bits & Pretzels.

In der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ nominierte das Gremium die Internetseite Gründerszene.de, eines der führenden Onlinemagazine für Start-ups und die digitale Wirtschaft sowie das Magazin t3n – Digital Pioneers, welches als führendes Printmedium in der deutschen Digitalwirtschaft gilt.

Die begehrte Auszeichnung gibt es nunmehr seit 63 Jahren. Sie wird im Rahmen eines Festakts mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft am 8. April 2016 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München an die Preisträger übergeben.

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1. Reihe (von oben, v.l.n.r.): Dr. Thomas Rodemann, Dr. Gerd Wingefeld, Dr. Dieter Wirths, Dr. Helmut Leube, Thomas Ricker, Dr. Markus Beukenberg, Dr. Thomas Steffen, Frank Wiemer, 2. Reihe: Guido Weber, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Oliver Jung, Prof. Dr. Helge B. Cohausz, Dr. Günter Kuhn, Prof. Franz Kraus, Prof. Dr. Thorsten Posselt, Gebhard Lehmann, 3. Reihe: Stephan Plenz, Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Prof. Dr. Gunther Herr, Prof. Dr. Horst Geschka, Dr. Christian Schlögel, Dr. Martin Gall, Oliver Schubert, Wolfgang Zahn, Prof. Kurt Mehnert

Am 12. Oktober 2015 fand das Herbsttreffen des Dieselkuratoriums in München statt. Das Dieselkuratorium ist das Wahlgremium, für die seit 62 Jahren verliehene Dieselmedaille, dem ältesten Innovationspreis Deutschlands.

Herr Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorstand des Deutschen Instituts für Erfindungswesens und Sprecher des Dieselkuratoriums, führte durch den Abend im Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski. Die Neuerungen des Wahlablaufs, der aktuelle wissenschaftliche Beirat und die Dissertation „Die Diesel-Medaille“ über die Historie und geschichtliche Einordnung des Preises von Frau Dr. Gatzert, wurden vorgestellt und diskutiert.

Ebenfalls präsentiert wurde das neue Journal „Innovation Management  Support“. Diese zweimal jährlich zu den Treffen des Dieselkuratoriums erscheinende Publikation wird vom Dieselkuratorium herausgegeben. Das Journal dient dem Austausch, der Diskussion, als Rat- und Impulsgeber sowie zur Darstellung von Herausforderungen und Lösungsansätzen zum Thema Innovation von und für unternehmerisch verantwortliche Technikentscheider.

Fotos von Friederike Wichert

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Zum 61. Mal wurde die Dieselmedaille an innovative Erfinder und Erfinderförderer verliehen. Diese „Universalauszeichnung“ soll die deutsche Innovationsleistung auszeichnen, die laut dem Generaldirektor des Deutschen Museums „unser Land so dringend braucht“.

von Felicitas Heimann

Nur nicht ins Hintertreffen mit China geraten und gleichzeitig Vorbild für die Jugend werden. Das sind nur zwei Gründe des Erfinderverbandes des Dieselmedaillen-Kuratoriums deutsche Erfinder und Erfinderförderer, unabhängig der Branche, zu ehren. Denn Erfindungsgeist zu fördern wird immer wichtiger, will man sich den Herausforderungen der Zukunft etwa in Klima, Energie und Mobilität erfolgreich stellen. Außerdem ist Erfinden schon lange nicht mehr so attraktiv wie früher. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das noch anders, als Erfinder wie Tesla und Diesel ihre Ideen präsentierten und regelrechte Stars wurden. Das weiß auch Dr. Heiner Pollert, Erster Vorsitzender des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung DIE: „Erfunden wird immer, aber es lohnt sich nicht mehr.“ Aber die „German Technology“ ernähre nun mal die Nation. Und so müssen Innovationen auch geehrt werden.

200 Millionen Erfindungen

Jährlich werden in Deutschland 200 Millionen Erfindungen zum Patent angemeldet. Einer der Innovationsgeber ist die Fraunhofer Zukunftsstiftung, die mit der Dieselmedaille in der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ ausgezeichnet wurde. Gegründet wurde die Stiftung 2008 mit dem Ziel, Forschungsergebnisse schneller technologieorientierten Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Zu ihren Erfindungen zählt der Audiocodierstandard mp3. Ursprünglich war er für qualitativ hochwertige Telefonverbindungen gedacht. Zusätzlich fördert die Stiftung Projekte, „deren zu entwickelnde Technologien ein hohes Potenzial für die Verwertung als Intellectual Property aufweisen“.

In der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ wurde der Wirtschftskurier geehrt. Das Blatt stellt, wie es Laudator Edmund Stoiber bezeichnet, „liebevoll das Thema Innovation richtig und recherchiert, wo andere kritisieren“. Mit konkreten Beispielen mache die Publikation das Thema greifbar und interessant.

Den Preis in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ erhielt das weltweit erfolgreiche Unternehmen Meiller. Das Familienunternehmen in 6. Generation erfand den Meiller-Kipper – mit Winden konnten problemlos die Ladefläche eines LKWs gekippt werden. 1925 folgte die hydraulische Kipperpresse.

Als „Nachhaltigste Innovationsleistung“ wurden die Gebäudehüllen der Schüco International ausgezeichnet. Mit nachhaltigen Produkten aus Aluminium, Stahl und Kunststoff schont das Unternehmen natürliche Ressourcen. Mit ihrem 360°-Nachhaltigkeitskreislauf übernehmen sie Verantwortung für Mensch und Natur. Es ist eine „Technik, die kaum auffällt“, erklärt Geschäftsführer Robert Meyer. Damit erhielt erstmals ein Unternehmen der Bauwirtschaft die Dieselmedaille.

 

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München, 28.11.2014 – Meiller Kipper, Schüco, Fraunhofer Zukunftsstiftung, sowie WirtschaftsKurier mit Dieselmedaille 2014 ausgezeichnetAPI_Dieselmedaille2014_2

v.l.n.r. Andreas Engelhardt (Schüco), Franz Xaver Meiller (Meiller Kipper), Christiane Götz-Weimer, Dr. Wolfram Weimer (WirtschaftsKurier), Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl, Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser (Fraunhofer Gesellschaft).
 

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien ehrte das Deutsche Institut für Erfindungswesen heute in München bedeutende Institutionen der deutschen Innovationsszene mit der Dieselmedaille.

Eingeleitet wurde die diesjährige Verleihung der Dieselmedaillen mit den Begrüßungsreden von Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW). „Es gibt wohl keinen besseren Ort, um einen Innovationspreis zu verleihen“, so Heckl über den Veranstaltungsort – den Ehrensaal des Deutschen Museums. Anschließend stellte Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorsitzender des Dieselmedaillenkuratoriums, die diesjährigen Nominierten und Gewinner vor.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ überzeugte die Fraunhofer Zukunftsstiftung. Die im Jahr 2008 gegründete Stiftung fördert Eigenforschungsvorhaben der Fraunhofer-Gesellschaft mit Lizenzerträgen der mp3-Technologie in Millionenhöhe. Den Preis nahmen Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl und Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser entgegen. Nach der Laudatio von Dr. Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident a.D., wurde Dr. Wolfram Weimer mit der Dieselmedaille in der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ für die innovationsaffine Traditionszeitung „WirtschaftsKurier“ geehrt. Der WirtschaftsKurier stellte in den vergangenen zwei Jahren seine Fähigkeit zu Neuerung und Anpassung im hart umkämpften Medienmarkt erneut unter Beweis, indem er sich zu einer multimedialen Medienplattform weiterentwickelt hat.

Zwischenzeitlich lockerte Martin Großmann mit seinem Kabarett-Beitrag aus seinem Programm „Des Wahnsinns fette Beute“ das Publikum auf. Im Anschluss wurde die Dieselmedaille für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ an die Schüco International KG unter dem Vorsitz von Andreas Engelhardt verliehen. Als Technologieführer für die gesamte Gebäudehülle steht das mittelständische Unternehmen für kontinuierliche Innovation und schont mit nachhaltigen Produkten die natürlichen Ressourcen. Zu guter Letzt durfte Dipl. Kfm. Franz Xaver Meiller als Vorsitzender der F.X. Meiller GmbH & Co KG die Dieselmedaille in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entgegen nehmen. Das internationale Familienunternehmen und Hersteller der Meiller-Kipper in 6. Generation überzeugte durch seine kontinuierliche und beständig erfolgreiche Umsetzung von Innovationen mit direktem Kundennutzen.

Fortan dürfen sich auch die Gewinner der Dieselmedaillen 2014 in die lange Liste prominenter Preisträger der letzten 61 Jahre einreihen.


Über die Dieselmedaille

Die Auszeichnung wurde im Jahr 1952 auf Initiative von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels ins Leben gerufen und ist somit Europas ältester und traditionsreichster Innovationspreis. Die Dieselmedaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (DIE e.V.) verliehen. Eines der Ziele des DIE e.V. ist, die Leistungen von Erfindern und Unternehmern in der Öffentlichkeit angemessen zu würdigen und ihre Arbeit konsequent zu unterstützen. Der Preis hat Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rückt das Thema Innovation in den Fokus des öffentlichen Interesses. Die über 400 Preisträger der letzten Jahrzehnte spiegeln die enorme Innovationskraft Deutschlands wider und geben ein Beispiel für zukunftsweisendes wirtschaftliches Handeln: von berühmten Preisträgern aus der Zeit des Wirtschaftswunders wie Artur Fischer, Carl Friedrich Benz, Wernher von Braun und Gottlob Bauknecht, über Nobelpreisträger wie Herrmann Staudinger und Ernst Ruska, bis hin zu erfolgreichen Visionären der Gegenwart wie Karl Schlecht, Hans Peter Stihl oder die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus E. Tschira. Dem Vorstand des DIE e.V. gehören an: Dr. Heiner Pollert (Erster Vorsitzender), Prof. Dr. Alexander Wurzer (Vorsitzender des Diesel-Kuratoriums) und Manfred Spaltenberger.

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