v.l.n.r. Wolfgang Lemme (WDR – Quarks & Co, Kategorie: Beste Medienkommunikation), Ulrich Schmack, Dr. Doris Schmack (MicrobEnergy: Nachhaltigste Innovationsleistung), Helmut Claas (Claas, Kategorie: Erfolgreichste Innovationsleistung), Nathalie von Siemens, Dr. Heiner Boeker (Wissensfabrik, Kategorie: Beste Innovationsförderung).

München, 7. April 2017 – Die Gewinner der Dieselmedaillen 2017 stehen fest. Claas, MicrobEnergy, Wissensfabrik und Quarks & Co wurden mit Deutschlands ältestem Innovationspreis ausgezeichnet.

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien wurden am Freitag, den 7. April im Deutschen Museum München bedeutende Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen der deutschen Innovationsszene ausgezeichnet. Aus insgesamt 12 Nominierungen wählte das Dieselkuratorium, eine Jury bestehend aus rund fünfzig Technikvorständen deutscher Top-Unternehmen, vier Preisträger aus, die den Grundgedanken der Dieselmedaille in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des Trägervereins der Dieselmedaille, das Deutsche Institut für Erfindungswesen e.V., verlieh der Sprecher des Dieselkuratoriums, Prof. Dr. Alexander Wurzer, die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ wurde die Dieselmedaille an die Initiative „Wissensfabrik“ vergeben. Die Wissensfabrik ist ein Netzwerk der deutschen Wirtschaft, in dem sich rund 130 Unternehmen und Stiftungen für Bildung und Unternehmertum stark machen. In der Juryabstimmung konnte sich die Wissensfabrik gegen die „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“ und den „German Accelerator“ durchsetzen.

Die Dieselmedaille für die beste Medienkommunikation erhielt das seit 1993 vom WDR ausgestrahlte Wissenschafts-Fernsehmagazin „Quarks & Co“, das sich in einer knappen Entscheidung vor dem Wirtschaftsmagazin „brand eins“ und dem Media-Fassaden-Hersteller „ONLYGLASS“ die Auszeichnung sichern konnte.

Noch vor dem nachhaltigen Gebäudekonzept „AH Aktiv Haus“ und den innovativen Brandschutzlösungen der Stöbich Brandschutz GmbH hat sich das Expertengremium bei der Vergabe in der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ für die Tochtergesellschaft der Viessmann Group, MicrobEnergy GmbH entschieden. MicrobEnergy betreibt das Power-to-Gas-Verfahren, bei welchem überschüssige Energie durch Methanisierung im Erdgasnetz zwischengespeichert werden kann.

 In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entschied sich das Dieselkuratorium für den Weltmarktführer im Bereich Landmaschinen, die CLAAS Gruppe. Die weiteren Nominierten in dieser Kategorie waren HILTI, Weltmarktführer in der Befestigungstechnik, und die stark diversifizierte Firmengruppe Liebherr.

Seit 1953 wird die Dieselmedaille, Deutschlands ältester Innovationspreis, für wirtschaftlich erfolgreiche, unternehmerische Innovationsleistungen verliehen. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat die Vergabeordnung an die Gegebenheiten des modernen, dynamischen Technik- und Innovationsgeschehens angepasst. „Unser Ziel war es, das Gremium zur Vergabe der Dieselmedaille – das Dieselkuratorium –  mit ausgewiesenen Branchen- und Technologieexperten aus der Industrie zu besetzen“, so Prof. Dr. Alexander Wurzer, Sprecher des Dieselkuratoriums. Das Dieselkuratorium repräsentiert bei der Wahl der Dieselmedaillenträger die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland. Es handelt sich dabei um rund fünfzig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die gemeinsam eine halbe Million Arbeitnehmer beschäftigen und über 100 Milliarden Euro Umsatz erreichen.

 

Über die Dieselmedaille

Die Dieselmedaille wurde auf Initiative von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels im Jahr 1953 ins Leben gerufen und ist damit Deutschlands ältester Innovationspreis. Sie wird vom Deutschen Institut für Erfindungswesen (DIE e.V.) verliehen. Eines der Ziele des DIE e.V. ist, die Leistungen von Erfindern und Unternehmern in der Öffentlichkeit angemessen zu würdigen und ihre Arbeit konsequent zu unterstützen. Der Preis hat Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rückt das Thema Innovation in den Fokus der Öffentlichkeit. Die lange Liste prominenter Medaillenträger unterstreicht die hohe Bedeutung der geistigen Schöpfung und des unternehmerischen Erfolgs. Berühmte Preisträger sind unter anderem Wernher von Braun, Gottlob Bauknecht, Arthur Fischer, Anton Kathrein, Sybill Storz, Viktor Dulger, Karl Schlecht, Friedhelm Loh, Christof Bosch, die Nobelpreisträger Herrmann Staudinger, Ernst Ruska und Manfred Eigen, sowie die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus E. Tschira. Dem Vorstand des DIE e.V. gehören an: Dr. Heiner Pollert (Erster Vorsitzender), Prof. Dr. Alexander Wurzer (Sprecher des Dieselkuratoriums) und Manfred Spaltenberger.

DIESELMEDAILLE
DIESELMEDAILLE 2013 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München am 29.11.2013
AGENCY PEOPLE IMAGE (c.) Michael Tinnefeld

München, 22. November 2016 – Die Nominierungen in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“ stehen fest. Das Dieselkuratorium, eine Jury bestehend aus über vierzig Technikvorständen und Geschäftsführern deutscher Top-Unternehmen wird die Gewinner wählen.

In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ sind nominiert: Der für seine Baumaschinen weltbekannte Familienkonzern Liebherr, das im Bereich der Erntetechnik weltweit zu den Markt- und Technologieführern gehörende Unternehmen CLAAS sowie der Hersteller pneumatischer Bohrhämmer, Hilti.

Für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ nominierte das Kuratorium ein Energiespeicherverfahren auf Methangasbasis der MicrobEnergy GmbH, eine Tochter des Heiztechnikproduzenten Viessmann, die AH Aktiv Haus GmbH mit ihrem herausragenden „Triple Zero“-Gebäudekonzept sowie die Stöbich Brandschutz GmbH, Innovationsführer bei der Brandverhütung, unter anderem im Bereich der Elektromobilität.

Des Weiteren wurden in der Kategorie „Beste Medienkommunikation“ nominiert: Die Onlyglass GmbH für ihre Glasdisplayinnovation Mediafacade, die brand eins Medien AG für ihr außergewöhnliches Wirtschaftsmagazin und schließlich das beim WDR beheimatete Wissenschaftsmagazin Quarks & Co.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ nominierte das Gremium den gemeinnützigen Verein Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V., der in seinen Partnerschaften mit mehr als 2.500 deutschen Schulen Potenziale entdeckt und fördert, das Start-up Programm für junge deutsche Unternehmer in den USA German Accelerator sowie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, unter anderem Träger des Deutschen Umweltpreises.

Die Dieselmedaillen werden im Rahmen eines Festakts mit geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien am 7. April 2017 im Ehrensaal des Deutschen Museums in München an die Preisträger verliehen.

Dieselkuratorium_08042016-0088

Hintere Reihe (von oben, v.l.n.r.): Dr. Peter Zahlmann, Georg Rosenfeld, Wolfgang Hamm, Tanja Anderl, Dr. Jürgen Reinert, Dr. Martin Walter, Volker Bartels, Harald P. Dörenbach, Dr. Stefan Schwehr, René Dankwerth, Thomas Ricker, Dr. Walter Stadlbauer, Dr. Thomas Rodemann, Jan Rohwer, Georg Stawowy, Prof. Franz Kraus, Dr. Dieter Wirths, Dr. Thomas Steffen, Thomas Böck, Prof. Dr. Gunter Herr, Prof. Dr. Thorsten Posselt, Oliver Jung, Prof. Kurt Mehnert, Dr. Gerd Wingefeld, Dr. Markus Beukenberg, Dr. Susanne Schollweck, Stephan Plenz, Guido Weber, Dr. Dirk Artelt, Andreas Neef, Dr. Lorenz Kaiser, vordere Reihe: Prof. Dr. Durst, Dr. Jürgen Vutz, Wolfgang Zahn, Gebhard Lehmann, Prof. Dr. Horst Geschka, Dr. Martin Gall, Prof. Dr. Helge B. Cohausz, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Goran Mihajlovic

Am 7. und 8. April fand das CTO-Frühjahrsforum zu dem Thema „Innovationsfähig trotz optimierter F&E Effizienz“ in der Zentrale der Fraunhofer Gesellschaft in München statt. Das Dieselkuratorium ist das Wahlgremium, für die seit 63 Jahren verliehene Dieselmedaille, dem ältesten Innovationspreis Deutschlands.

Herr Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorstand des Deutschen Instituts für Erfindungswesens und Sprecher des Dieselkuratoriums, führte durch den Abend im Münchner Herrenclub.
Herr Prof. Dr. Norbert Wieselhuber eröffnete das Dinner mit seinem Impulsreferat: „Unternehmenskultur als Nährboden für Kreativität – die Quelle für Innovationen“ und die Teilnehmer nutzten den Rahmen für intensive Gesprächen und regen Gedankenaustausch.

Am 8. April wurde das CTO-Frühjahrsforum mit den Grußworten vom Direktor der Hauptabteilung Forschung der Fraunhofergesellschaft Herrn Prof. Dr. Rosenfeld eröffnet.

Mit den Impulsreferate von Herrn Prof. Dr. Herr, WOIS Institut „Innovationsfähig trotz optimierter F&E-Effizienz„ und Herrn Neef, Z-Punkt Gmbh „Erkennen was kommt – Verstehen was bleibt: Strategische Vorausschau in der Unternehmenspraxis“ startete das Forum.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde von den Teilnehmern
– Hr. Dr. Beukenberg (WILO SE)
– Hr. Dr. Gall (Fritz Dräxlmaier GmbH & Co. KG)
– Hr. Lehmann (Herrenknecht AG)
– Hr. Dr. Rodemann ( Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG)
– Hr. Dr. Steffen (Rittal GmbH & Co. KG)
– Hr. Dr. Wingefeld (SGL CARBON SE)
– Hr. Zahn (ANDREAS STIGL AG & Co. KG)
intensiv das Thema Spannungsfeld Unternehmenskultur, Tradition und Innovation diskutiert.

In den parallelen Themenwerkstätten wurden zu den folgenden Herausforderungen in Gruppen gearbeitet:

  • Kreativität, wenn Effizienz zum Kreativitätskiller wird
    Leitung:
    Dr. Rodemann ( Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG)
    Hr. Dr. Steffen (Rittal GmbH & Co. KG)
    Hr. Zahn (ANDREAS STIHL AG & Co. KG)
  • Interdisziplinäre Komplexität
    Leitung:
    Ricker (KRONES AG)
    Hr. Prof. Kraus (ARRI AG)
    Hr. Dr. Gall (Fritz Dräxlmaier GmbH & Co. KG)
  • Know-how-Gewinn und –Verlust im Innovationsnetzwerk
    Leitung:
    Dr. Kuhn (DIEFFENBACHER GMBH)
    Hr. Dr. Wingefeld (SGL CARBON SE)
    Hr. Dr. Schlögel (KUKA Roboter GmbH)

Die erarbeiteten Ergebnisse wurden in großer Runde vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Ebenfalls präsentiert wurde die zweite Ausgabe des Journals „Innovation Management Support“. Das Journal dient dem Austausch, der Diskussion, als Rat- und Impulsgeber sowie zur Darstellung von Herausforderungen und Lösungsansätzen zum Thema Innovation von und für unternehmerisch verantwortliche Technikentscheider.

Diese zweimal jährlich zu den Treffen des Dieselkuratoriums erscheinende Publikation wird vom Dieselkuratorium herausgegeben.

Dieselmedaillenverleihung2016_Pressebild

München, 08.04.2016 – Die Gewinner der Dieselmedaillenverleihung 2016 stehen fest. Herrenknecht, Carus, Gründerszene und Bits & Pretzels wurden mit Deutschlands ältestem Innovationspreis ausgezeichnet.

Mit über 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien wurden am Freitag, den 8. April im Deutschen Museum München bedeutende Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen der deutschen Innovationsszene ausgezeichnet. Aus insgesamt zehn Nominierungen wählte das Dieselkuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille – Innovation und ihre Förderung prämieren – in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des Trägervereins der Dieselmedaille, „Deutsches Institut für Erfindungswesen“, verlieh Professor Wurzer die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

In der Kategorie „Beste Innovationsförderung“ wurde die Dieselmedaille an die Münchener Gründerkonferenz „Bits & Pretzels“ vergeben. Die Organisatoren Dr. Bernd Storm van’s Gravesande, Andreas Bruckschlögl und Felix Haas konnten sich in der Juryabstimmung gegen den Crowfunding-Service Kickstarter durchsetzen. Die Dieselmedaille für die beste Medienkommunikation erhielt das in Berlin ansässige Online-Magazin „Gründerszene“, das sich in einer knappen Entscheidung vor dem führenden Print- und Online-Medium der Digitalwirtschaft „t3n – digital pioneers“ die Auszeichnung sichern konnte. Noch vor den technischen Sonnenschutzlösungen des europäischen Marktführers „Warema SE“ und den dezentralen Umwelt- und Verwertungslösungen der Pyreg GmbH hat sich das Expertengremium bei der Vergabe in der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ für das Marburger Unternehmen Carus GmbH & Co. KG, Betreiber der ersten vollautomatisierten und ressourcenschonenden Produktionslinie für LED-Lampen, entschieden. In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ entschied sich das Dieselkuratorium für den Technologie- und Weltmarktführer für maschinelle Tunnelvortriebstechnik, die Herrenknecht AG aus Schwanau. Weitere Nominierte in dieser Kategorie waren die 1935 gegründete Alfred Kärcher GmbH & Co KG, globaler Anbieter für Reinigungsgeräte und -systeme sowie das seit 125 Jahren bestehende Unternehmen Pfeiffer Vacuum Technology AG, führender Anbieter von Vakuumlösungen aller Art.

Seit dem Jahr 1953 wird die Dieselmedaille, Deutschlands ältester Innovationspreis, für wirtschaftlich erfolgreiche, unternehmerische Innovationsleistungen verliehen. Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat zur diesjährigen Dieselmedaillenverleihung die Vergabeordnung an die Gegebenheiten des modernen, dynamischen Technik- und Innovationsgeschehens angepasst. „Unser Ziel war es, das Gremium zur Vergabe der Dieselmedaille – das Dieselkuratorium – mit ausgewiesenen Branchen- und Technologieexperten aus der Industrie zu besetzen“, so Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, Vorsitzender des Dieselkuratoriums. Das Dieselkuratorium repräsentiert nun bei der Wahl der Dieselmedaillenträger die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland. Es handelt sich dabei um über dreißig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die für rund eine halbe Million Arbeitsplätze und rund 100 Milliarden Euro Umsatz verantwortlich sind.

Sponsoren und Förderer

Sponsoren & Förderer

© DIE e.V. 1969-2017 | Kontakt | Impressum