Gesundheit der Teilnehmer hat für uns oberste Priorität

München, März 2020. Die für den 3. April 2020 geplante Verleihung der Rudolf-Diesel-Medaillen wird voraussichtlich in den Herbst verlegt. Damit reagiert der Veranstalter, das Deutsche Institut für Erfindungswesen (D.I.E. e.V.) auf die jüngste Verbreitungszunahme des Coronavirus in der Bundesrepublik.

 

Neben der Verleihung betrifft die Verschiebung auch das Technik-Forum, den Rudolf-Diesel-Empfang sowie das Medaillen-Dinner. In den letzten Tagen und Wochen kam es auf Anraten von Behörden und Experten vermehrt zu vorsorglichen Verschiebungen oder Absagen von Großveranstaltungen. Auch das D.I.E. e.V. folgt mit der Verlegung sowohl der aktuellen Bewertung des Robert Koch Instituts als auch den Empfehlungen des Krisenstabs der Bayerischen Staatsregierung. „Denn die Gesundheit unserer Gäste, Partner und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle“, betont Dr. Heiner Pollert, erster Vorsitzender des D.I.E. e.V. „Jetzt gilt es, Verantwortung zu übernehmen und aktiv einen Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten. Angesichts der mehr als 500 Teilnehmer der Veranstaltung und deren hauptsächliche Zugehörigkeit zur Risikogruppe ist die Verschiebung bedauerlicherweise unumgänglich.

Wir hoffen auf das Verständnis der Teilnehmer, Nominierten und Unterstützer.“ Für das D.I.E. e.V. zählt: In Zeiten von Ungewissheit vorausschauen und zukunftsorientiert handeln – das steht auch ganz im Einklang mit dem Grundgedanken der Auszeichnung. Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres kann das D.I.E. e.V. die Verleihung der Rudolf-Diesel-Medaille nachholen. Den genauen Termin gibt das Institut schnellstmöglich bekannt.

Bildrechte: Michael Tinnefeld, API, 2018

München, 27. September 2019 – Am 3. April 2020 wird Deutschlands ältester Innovationspreis, die Dieselmedaille, erstmals in der Technischen Universität München, unter der neuen Schirmherrschaft von Präsident Prof. Thomas Hofmann, verliehen. Die Nominierten in den Kategorien „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Beste Innovationsförderung“ und „Beste Medienkommunikation“ sind: PARAVAN GmbH, Schöck Bauteile GmbH, DRÄXLMAIER Group, OHB SE, GOLDBECK GmbH, Busch Vakuumpumpen und Systeme SE, Steinbeis Stiftung für Wirtschaftsförderung, TheoPrax Stiftung, experimenta gGmbH, Aktion Plagiarius e.V., republica GmbH und Terra X Lesch & Co.

 

Übersicht der Nominierten für die Dieselmedaille 2020

Kategorie Unternehmen / Organisation Beschreibung
Erfolgreichste Innovations-leistung OHB SE Der erste börsennotierte Technologie- und Raumfahrtkonzern Deutschlands, welcher sich im Bereich der Hochtechnologie sowie der Bündelung von Raumfahrt- und Telematik-Kompetenzen als unabhängige Kraft in der europäischen Raumfahrt- und Hightech-Industrie positioniert hat.
Goldbeck GmbH Das inhabergeführte Bauunternehmen, Technologieführer in Planung, Bau und Betrieb von Hallen, Parkhäusern und Bürogebäuden, welches seine Produkte und Services durch technische und prozessuale Innovationen kontinuierlich und nachhaltig weiterentwickelt.
Busch Vakuumpumpen und Systeme SE Der weltweit größte Hersteller von Vakuumpumpen, -systemen, Gebläsen und Kompressoren.
Nachhaltigste Innovations-leistung PARAVAN GmbH Das im baden-württembergischen Pfronstetten-Aichelau sitzende Unternehmen, für seine weltweit gefragten behindertengerechten Fahrzeuge, digitale Lenk- und Bremssysteme und Rollstühle.
Schöck Bauteile GmbH Das international tätige Unternehmen aus der Bauzuliefererindustrie ist ein führender Anbieter für Lösungen in der Wärme- und Schalldämmung, welches die Baubranche mit dem tragenden Wärmedämmelement Schöck Isokorb® nachhaltig prägte.
DRÄXLMAIER Group Das Familienunternehmen ist weltweit operierender Automobilzulieferer und im Premiumsegment Marktführer bei Bordnetzsystemen wie auch bei Interieursystemen und Erfinder des Kundenspezifischen Kabelbaums.
Beste Medien-kommunikation Aktion Plagiarius e.V. Die Aktion Plagiarius e.V., die seit 1977 jährlich den Negativpreis „Plagiarius” an Hersteller und Händler besonders dreister Nachahmungen vergibt, um das gravierende Problem der Produkt- und Markenpiraterie praxisnah in den öffentlichen Fokus zu rücken und zum Umdenken anzuregen.
re:publica Die re:publica, Europas größte Konferenz zu den Themen der digitalen Gesellschaft, bei der die TeilnehmerInnen aktuelle Fragen rund um die Weiterentwicklung der Gesellschaft diskutieren und dabei Wissen und Handlungskompetenz vermitteln.
Terra X Lesch & Co. Der Youtube-Kanal ist eine Produktion des ZDF, die Aktuelles, Kontroverses und Wissenswertes aus Naturwissenschaft und Technik mit Harald Lesch berichtet.
Beste Innovations-förderung Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, deren Zweck es ist, der gesamten bundesweiten Wirtschaft wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Werkstoff- und Produktprüfung sowie der Information und Dokumentation, zur Verfügung zu stellen.
TheoPrax Stiftung Die TheoPrax Stiftung für ihre TheoPrax-Methodik, eine Lehr-Lern-Methodik, deren Hauptziel es ist, in Naturwissenschaft und Technik wie auch in Sozial- und Geisteswissenschaft Motivation zum Lernen zu steigern.
experimenta gGmbH Die experimenta gGmbH, deren Science Center mit rund 275 Mitmachstationen, vier Kreativstudios, neun Laboren und vielfältigen Science Dome-Shows auf 25.000 Quadratmetern Fläche Wissenschaft und Technik mit allen Sinnen erlebbar macht.

 

Über die Dieselmedaille

Die Dieselmedaille, Deutschlands ältester Innovationspreis für wirtschaftlich erfolgreiche, unternehmerische Innovationsleistungen wird seit 1953 im Gedenken an den Innovator Rudolf Diesel verliehen. Mit der Dieselmedaille werden natürliche Personen und Institutionen für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Erfindungswesens und der Innovationskultur geehrt. Die Dieselmedaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (D.I.E e.V.) verliehen. Gewählt werden die Preisträger vom Dieselkuratorium, welches die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland repräsentiert. Es handelt sich dabei um rund sechzig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die gemeinsam eine halbe Million Arbeitnehmer beschäftigen und über 100 Milliarden Euro Umsatz erreichen.

Die Dieselmedaillen werden im Rahmen eines Festakts mit geladenen Gästen am 3. April 2020 im Audimax der Technischen Universität München an die Preisträger verliehen. So auch erstmals die Dieselmedaille für die beste Zukunftsidee. Es handelt sich um eine neue Auszeichnung für die Gewinner des gleichnamigen Open-Innovation-Wettbewerbs.

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Laden Sie hier die Pressemitteilung mit der Übersicht der nominierten Unternehmen für die Dieselmedaillenverleihung 2020 herunter.

München, 12. April 2019 – Die Unternehmen Phoenix Contact GmbH & Co. KG, WITTENSTEIN SE, AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen und das Printmagazin GEOlino aus dem Verlagshaus Gruner + Jahr wurden am 12. April in München mit den Dieselmedaillen 2019 ausgezeichnet, Deutschlands ältestem Innovationspreis. Phoenix Contact setzte sich in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ durch, während das Familienunternehmen WITTENSTEIN die Dieselmedaille für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ gewann. GEOlino erhielt die Auszeichnung für die „Beste Medienkommunikation“ und die AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen für die „Beste Innovationsförderung“.

v.l.n.r. Klaus Eisert (Phoenix Contact GmbH & Co. KG, „Erfolgreichste Innovationsleistung“), Martin Verg (GEOlino, Gruner + Jahr GmbH, „Beste Medienkommunikation“), Stefanie Herrmann, Thorsten Rudolph (AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen, „Beste Innovationsförderung“), Dr. E.h. Manfred Wittenstein (WITTENSTEIN SE, „Nachhaltigste Innovationsleistung“). Foto: Daniel Hinz, A.P.I.

Über 200 geladene Innovationstreiber, Unternehmer und Förderer von Innovationen besuchten den Festakt im Ehrensaal des Deutschen Museums in München. Die Bühne gehörte vier Preisträgern, die den Grundgedanken der Dieselmedaille in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Vorsitzender des Trägervereins der Dieselmedaille, dem Deutschen Institut für Erfindungswesen e.V., verlieh der Sprecher des Dieselkuratoriums, Prof. Dr. Alexander J. Wurzer, die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

In der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ gewann die Phoenix Contact GmbH & Co. KG. In seiner fast 100-jährigen Geschichte war das Unternehmen Schrittmacher in der elektrischen Verbindungstechnik. Der Lieferant von Komponenten für Kraftwerkstechnik entwickelte sich zunehmend zum Anbieter von Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Die Komponenten und Lösungen finden sich auch im Maschinenbau und der Prozesstechnik wieder. Phoenix Contact hat mit seinen Systemen die Entwicklungsstufen der Produktion bis hin zur Industrie 4.0 vorangetrieben und gehört zu den Pionieren der Elektromobilität. Das Familienunternehmen ist Produktentwickler rund um Elektrotechnik und Automation und hat immer technologische mit verknüpften gesellschaftlichen Veränderungen angenommen. Phoenix Contact konnte sich knapp gegen die ebenfalls nominierten Unternehmen Giesecke+Devrient GmbH, welches weltweit in der physischen und digitalen Welt für Sicherheitstechnologien tätig ist, und einer der führenden Anbieter von effizienten und ressourcenschonenden Druckluftsystemen Kaeser Kompressoren SE durchsetzen.

Die Dieselmedaille für die „Nachhaltigste Innovationsleistung“ wurde an das Familienunternehmen WITTENSTEIN SE für sein Galaxie® Antriebssystem vergeben. Das Galaxie® ist eine neue Getriebegattung und damit eine Basistechnologie, mit der die wichtigsten Branchen Deutschlands – der Maschinenbau und die Automobiltechnik – einen nächsten Entwicklungssprung hinsichtlich Produktivität, Präzision, Energie- und Materialeinsatz machen können. Die Unternehmensgruppe – auf dem Weg vom Antriebshersteller und Mechatronikkonzern zum „Leader in Cybertronics“ – gehört zu den Wegbereitern einer für Unternehmen und Mitarbeiter beherrschbaren Gestaltung der digitalen Transformation. Neben WITTENSTEIN waren außerdem das im Bereich der künstlichen Intelligenz führende Unternehmen arago GmbH und die MENNEKES GRUPPE, die zu den führenden Innovatoren im Bereich von Industriesteckvorrichtungen und Elektromobilität gehört, nominiert.

Noch vor dem erfolgreichsten TV-Format über innovative Produkte und Unternehmensgründung zur Primetime Die Höhle der Löwen und dem Entdeckermagazin ZDF Pur+ erhielt das Wissensmagazin GEOlino die Dieselmedaille in der Kategorie „Beste Medienkommunikation“. Das Printmagazin für Kinder und Jugendliche zwischen neun und dreizehn Jahren gehört zur GEO-Gruppe des Verlagshauses Gruner + Jahr. Seit über 20 Jahren gelingt es dem Magazin GEOlino, komplexe Themen zielgruppengerecht herunterzubrechen und diese so verständlich und attraktiv aufzubereiten, dass sie Spaß beim Lesen machen und die Neugierde der jungen Leser wecken. Das Dieselkuratorium hob besonders hervor, dass das Team um Martin Verg das Printmedium erfolgreich in einem hart umkämpften Markt der Medien hält, der sich in Folge der Digitalisierung kontinuierlich wandelt.

Für die „Beste Innovationsförderung“ wurde die AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen ausgezeichnet. Hervorgegangen aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) hat das Unternehmen seit seiner Gründung 2004 mehr als 155 bayrische Unternehmensgründungen aus den Bereichen Raumfahrt- und Satellitentechnologie unterstützt. Gleichzeitig betreibt AZO das größte Innovationsnetzwerk der Raumfahrt in Europa. Die kommerzielle Nutzung von Satelliteninfrastrukturen wie Satellitennavigation und -kommunikation sowie Erdbeobachtung und Weltraumtechnologien durch Startups, KMUs und Großunternehmen steht dabei im Mittelpunkt. Weitere Nominierte in der Kategorie waren die Austausch- und Betriebsplattform für Big-Data-Anwendungen Smart Data Innovation Labund die Plug & Play Germany GmbH, der einzigartige internationale Innovationsbeschleuniger, der Kooperation zwischen Startups und etablierten Unternehmen fördert.

Veranstaltungspublikation

Laden Sie hier die Veranstaltungspublikation zur Dieselmedaillenverleihung 2019 runter. Alle Redner, Nominierten und Preisträger werden ausführlich vorgestellt.

Bildrechte: Michael Tinnefeld, API, 2018

München, 15. Oktober 2018 – Am 12. April 2019 wird wieder Deutschlands ältester Innovationspreis, die Dieselmedaille, in München verliehen. Die Nominierten in den Kategorien „Erfolgreichste Innovationsleistung“, „Nachhaltigste Innovationsleistung“, „Beste Medienkommunikation“ und „Beste Innovationsförderung“ sind: Giesecke+Devrient GmbH, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Kaeser Kompressoren SE, arago GmbH, MENNEKES Gruppe, WITTENSTEIN SE, Die Höhle der Löwen (Vox), GEOlino, Pur+ (ZDF), AZO Anwendungszentrum GmbH, Smart Data Innovation Lab und Plug & Play Germany GmbH.

 

Übersicht der Nominierten für die Dieselmedaille 2018

Kategorie Unternehmen / Organisation Beschreibung Nominierte Person(en)
Erfolgreichste Innovations-leistung Giesecke+Devrient GmbH Weltweit tätiges Unternehmen für Sicherheitstechnologie, die Produkte und Lösungen rund um die Absicherung von Bezahlvorgängen, Identitäten, Konnektivität und Daten zur Sicherheit im privaten und geschäftlichen Alltag bietet Verena von Mitschke-Collande, Ralf Wintergerst
Phoenix Contact GmbH & Co. KG Das Familienunternehmen ist Produktentwickler rund um die Elektrotechnik und Automation, mit zahlreichen Innovationen zur Gestaltung unserer Zukunft und der Entwicklung immer besserer Lösungen für Alltag und Industrie Klaus Eisert
Kaeser Kompressoren SE Der weltweit führende Hersteller und Anbieter von Druckluft-Systemen verringert Energiekosten durch das Life-Cycle-Management Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas Kaeser, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser
Nachhaltigste Innovations-leistung arago GmbH Das im Bereich der künstlichen Intelligenz führende Unternehmen ist für ihr Produkt HIRO (Human Intelligence Robotically Optimized), welches Unternehmen bei der Prozessoptimierung und Automatisierung unterstützt, bekannt Hans-Christian Boos
MENNEKES Gruppe Gehört zu den führenden Unternehmen für innovative Produkte aus den Bereichen Industriesteckvorrichtungen und Elektromobilität Walter Mennekes
WITTENSTEIN SE Das Familienunternehmen ist Hersteller von Planetengetrieben, Verzahnungstechnik, kompletten elektromechanischen Antriebssystemen, sowie AC-Servosystemen und -motoren Dr. Manfred Wittenstein
Beste Medien-kommunikation Die Höhle der Löwen, VOX Das erfolgreiche Fernsehformat über innovative Produkte und Unternehmungsgründungen Redaktionsteam, vertreten durch Kai Sturm
GEOlino Erfolgreiches Wissensmagazin für Kinder und Jugendliche Redaktionsteam, vertreten durch Martin Verg
PUR+ TV-Format und Entdeckermagazin, das Themen rund um Innovationen und neue wissenschaftliche Theorien für Kinder und Jugendliche verständlich darstellt Redaktionsteam, vertreten durch Silke Penno
Beste Innovations-förderung AZO Anwendungszentrum GmbH Hervorgegangen aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und jetzt Umschlagplatz für spannende Produkt- und Geschäftsideen Dipl.-Ing. (TU) Thorsten Rudolph, Dipl.-Kauffrau Stefanie Herrmann
Smart Data Innovation Lab Austausch- und Betriebsplattform für Big-Data-Anwendungen, die Beschleunigung von Innovationszyklen und die Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft Prof. Dr. Michael Beigl
Plug & Play Germany GmbH Einzigartiger, internationaler Innovationsbeschleuniger, der Kooperationen zwischen Startups und etablierten Unternehmen fördert Saeed Amidi, Sascha Karimpour

 

Über die Dieselmedaille

Die Dieselmedaille gilt als ältester Innovationspreis Deutschlands und geht zurück auf die innovatorische und erfinderische Lebensleistung der Persönlichkeit Rudolf Diesel. Sie wurde im Jahr 1953 von Eugen Diesel, dem Sohn Rudolf Diesels, ins Leben gerufen.

Die Dieselmedaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (DIE e.V.) verliehen. Zentrales Ziel des DIE e.V. ist, die Leistungen von Erfindern und Unternehmern in der Öffentlichkeit angemessen zu würdigen und ihre Arbeit konsequent zu unterstützen. Der Preis hat Signalwirkung für die gesamte Wirtschaft und rückt das Thema Innovation in den Fokus der Öffentlichkeit.

Mit der Dieselmedaille werden natürliche Personen und Institutionen für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Erfindungswesens und der Innovationskultur geehrt. Gewählt werden die Preisträger vom Dieselkuratorium. Die über vierzig Kuratoriumsmitglieder sind in der unternehmerischen Verantwortung stehende Technikvorstände (CTOs) und Geschäftsführer deutscher mittelständischer Unternehmen und Hidden Champions, die rund eine halbe Million Arbeitsplätze und 100 Milliarden Euro Umsatz repräsentieren. Das Dieselkuratorium wird durch den technisch- wissenschaftlichen Beirat ergänzt, welcher als Kontrollinstanz die Nominierungsvorschläge überprüft, zur Wahl freigibt und bei der Ausarbeitung der Nominierungsunterlagen mitwirkt.

Die lange Liste prominenter Medaillenträger unterstreicht die hohe Bedeutung der geistigen Schöpfung und des unternehmerischen Erfolgs. Berühmte Preisträger sind unter anderem Carl Benz, Gottlob Bauknecht, Artur Fischer, Anton Kathrein, Sybill Storz, Karl Schlecht, Friedhelm Loh, Hans Peter Stihl, Martin Herrenknecht, die Nobelpreisträger Herrmann Staudinger, Ernst Ruska und Manfred Eigen, sowie die SAP Gründer Dietmar Hopp, Hasso Plattner und Klaus E. Tschira.

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